Die dunklen Felle

Krimis und Schafe – und Felle (oder Fälle?)


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Abwärts: Dead Money – Ray Banks

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Ray Banks – Dead Money
Verlag: Polar Verlag
Übersetzerin: Antje Maria Greisiger
201 Seiten
ISBN: 978-3945133040

 

 

 

 

Alan Slater ist ein Normalo. Ein Vertreter für Doppelverglasung, mit Frau, Affäre und seinem bestem Freund, Les Beale. In seinem Job ist er recht gut, doch die Ehe läuft schlecht. Abends versumpft er mit Beale und spielt seinen Best Buddy/Personenschützer/Fahrer, wenn dieser in die verschiedensten Spielcasinos sein Geld verzockt. Beale ist ein Spieler und kann nicht aufhören, besonders nicht, wenn er es endlich geschafft hat, in eine Croupiers Partie reinzukommen. Als er dort gelinkt wird, endet der Abend mit einer Leiche. Und wer muss ihn rausholen? Natürlich Alan – sein bester Freund und Lebensretter. „Wie geht dieser alte Witz? Ein Freund hilft dir beim Möbeltragen, aber ein guter Freund hilft dir beim Leichentragen? Na ja, war dann doch nicht so lustig, wenn’s drauf ankam.“ (S. 92)

Sprachlich hält der Krimi einige göttliche Schoten bereit, wenn ich nur an die „Augen wie zwei zugekniffene Hundearschlöcher“ (S. 14) zurückdenke oder an den Spruch „Halbbesoffen, unter Schock und schlotternd wie eine kackende Katze“ (S. 69) – Kopfkino par excellence! Der Stil fügt sich nahtlos zur Geschichte zusammen und strotzt aus allen Enden „noir“ aus. Der Krimi hat mich gepackt, die 200 Seiten sind schnell verschlungen – die letzten 50 Seiten fast wie im Flug, denn da legt der Autor nochmal an Tempo zu, um die Abwärtsspirale drastisch anzukurbeln und Alan Slater eiskalt auf den Boden knallen zu lassen.

Der Durchschnittstyp schlechthin – Alan Slater. Einer, der ein trauriges, normales Leben führt. In dem nicht viel passiert. Einzig die Abende mit Beale und der Sex mit Lucy, seiner Affäre, erhöhen seine Lebensqualität. Der Rest läuft eben so. Alan Slater – der mit offenen Augen in sein Unglück rennt. Jeder sieht es, jeder kann es erkennen, aber für ihn sieht noch alles gut aus, als könnte er es retten. Die schrecklichen Dinge im Leben passieren immer nur anderen.

„Das war nicht mein Ding. Ich brauchte das nicht so wie Beale. Für mich gab es noch andere Dinge im Leben. Ich war besser als er. Ich besaß Disziplin. Ich hatte alles im Griff.
Und rückblickend war das wohl mein größter Irrtum. Denn egal, wie sehr du meinst, du hast alles im Griff – das hast du nie. Immer liegt da irgendwas im Schatten auf der Lauer und wartet nur drauf, dir in den Arsch zu beißen.“ (S. 63)

Und wie es gebissen hat. Wenn sein bester Freund ruft, dann kommt er mit wehendem Umhang herbei. Ein Freundschaftsdienst – bei dem viele andere nicht im Traum daran denken würden, diesen zu leisten – bringt ihn auf den ersten Meter der Abwärtsspirale. Mit jedem Schritt katapultiert er sich näher an den Abgrund. Dabei ist die Leiche erst der Anfang. Und der tote Hund, ja, der war das Omen, welches die Katastrophe angekündigt hat.

„Denk wie jemand anders. Denk wie einer, der weiß, was man mit einer waschechten, mausetoten, blutenden, stinkenden, langsam steif werdenden Leiche anstellt.“ (S. 99)

Alan Slaters Leben ist deprimierend – und könnte durch das Auftauchen der Leiche spannend werden. Wird es auch – für den Leser, nicht für Alan Slater. Für den geht es nun nur noch bergab. Von trostlos über verzweifelt bis völlig am Ende. Die Geschichte bietet alles für den Noir-Liebhaber und das I-Tüpfelchen ist die Sprache. Natürlich ist dies die deutsche Übersetzung und somit gebührt der Übersetzerin mindestens die halbe Ehre, dieses Schmuckstück dargebracht zu haben. Doch auch eine Übersetzung kann nichts werden, wenn die Basis nicht stimmt und so bin ich froh, dass der Polar Verlag nun schon einen weiteren Ray Banks veröffentlicht hat – denn der kommt auf jeden Fall auf meinem Lesestapel.

Fazit:
Noir, wie er leibt und lebt. Ein Schmuckstück, dass man einfach gelesen haben muss.

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Unbefriedigend: Der Hintermann – Denise Mina

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Denise Mina – Der Hintermann
Verlag: Heyne
Übersetzerin: Doris Styron
519 Seiten
ISBN: 978-3453437159

 

 

 

 

Der kleine Brian Wilcox verschwindet. Und wird tot aufgefunden. Erwürgt und der Kopf zertrümmert. Als Täter werden die beiden elfjährigen Jungen Callum Ogilvy und James O’Connor festgenommen. Paddy Meehan, eine junge Hilfskraft bei der Daily News, kann sich das nur schwer vorstellen. Wie sollen die beiden Jungs von selbst darauf gekommen sein, einen Dreijährigen zu entführen, mit ihm Zug zu fahren und ihn auf einem verlassenen Gelände umzubringen? Doch die beiden Jungs haben Brians Blut an der Kleidung und scheinen wirklich schuld an dessen Tod zu sein. Doch waren sie es alleine? Oder gibt es einen Hintermann?

Unbefriedigend. Das ist leider das Wort, welches mir nach Denise Minas Krimi durch den Kopf huscht. Viel Potenzial, aber irgendwie unbefriedigend. Halbgar. Irgendwas fehlt da. Zum Beispiel Alex Morrow – die hätte den Fall auseinander genommen. Aber in diesem Fall ermittelt Paddy Meehan. Ein junges Ding, dass sich zu dick fühlt und eine Eier und Grapefruit Diät durchlebt, als Laufbursche bei der Daily News arbeitet, aber natürlich vom Beruf der Journalistin träumt und aus einer Familie stammt, die wie ein Netz um sie gesponnen ist. Dabei kann sich Paddy eigentlich glücklich schätzen. Verlobt mit Sean, mit einer liebenden, gut manchmal ein wenig erdrückenden, Familie umgeben, im Glasgow der 80er, mitten in der Rezession und sie hat einen Job, einen Job bei dem sie zumindest die Aussicht hat, später ihren Traumberuf zu lernen. Und doch wirkt sie ständig unzufrieden. Nicht nur mit ihrer Figur, sondern mit ihrem Leben. Mit der Familie, mit ihrem Verlobten. Einzig der Job scheint ihr – nun ja, Spaß würde ich es nicht nennen, aber zumindest scheint sie sich dort wohl zu fühlen. Aber so richtig glücklich wird man als Leser nicht mit ihr. Dazu ist vielleicht Alex Morrow als Gegenbild einfach zu stark.

Dabei kann das Bild von Glasgow in den 80er Jahren durchaus überzeugen. Glasgow selbst kann in vielen Zeiten überzeugen – es ist einfach eine Stadt, in die ein Krimi passt. Irgendwann regnet es bestimmt und auf jeden Fall hat keiner einen Schirm dabei. Die Stimmung ist gedrückt und ein wenig klamm. Paddy Meehan ist katholisch und so flicht Denise Mina noch bedrückende katholische Messen, Leichenschmäuse und Regeln ein, in ein Gewirr aus dunklen und muffigen Häusern, zwischen zerbombten Gebäuden, die noch aus dem Krieg übrig sind. Mit einem Wort: trostlos. Aber so schön authentisch.

Die Ermittlung, wenn es denn eine ist, plätschert ein wenig dahin. Immer unterbrochen durch Paddys Selbstfindung und Passagen mit Familie oder ihrem Verlobten Sean, auch mit Kollegen in der Bar oder in der Redaktion. Unterbrochen wird die Geschichte auch mit Rückblicken auf Paddy Meehans Leben, einem Safeknacker, der in den 60er Jahren unschuldig und mit gefälschten Beweisen für einen Mord ins Gefängnis wandert. Erst nach der Enthüllungsstory eines berühmten Journalisten kommt er frei. Und so ist Paddy Meehan, der Safeknacker, ein Namensvetter von Paddy Meehan, der Möchtegern-Journalistin. Schließlich könnte sie auch Pat heißen, aber sie nennt sich eben Paddy. Ständig möchte man ihr einen Schubs geben –  es geht nur behäbig voran. Doch immerhin beharrlich nähert sie sich – nicht ganz offiziell und zum Missfallen ihrer Familie – nach und nach der großen Story bis es zu einem kleinen, aber feinen Showdown kommt, der verpufft und leider einige Fragen offen lässt.

Fazit:
Paddy Meehan ist nicht Alex Morrow. Schade, denn dann wäre der Fall der Knüller geworden – so, zeigt er leider nicht Denise Minas ganzes Potential.


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Tartan Noir: Das Vergessen – Denise Mina

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Denise Mina – Das Vergessen
Verlag: Heyne
348 Seiten
ISBN: 978-3453417878
9,99€

 

 

 

 

Denise Mina wird oft in das Genre „Tartan Noir“ eingeordnet und nachdem ich nun „Das Vergessen“ gelesen habe und mich ein wenig informiert habe, passt das wunderbar, auch wenn die Subgenre Defintionen mitunter etwas schwierig sind. Wer hier einen sympathischen Ermittler und verträumte Gassen in Edinburgh sucht, ist hier falsch. Bei Denise Mina geht es ans Eingemachte.

An dem Abend als Prinzessin Diana in den Tod rast, begeht die 14jährige Rose zwei schwere Verbrechen in Edinburgh. Jahre später nimmt Alex Morrow an der Gerichtsverhandlung gegen Michael Brown teil. Doch dann tauchen an einem neuen Tatort die Fingerabdrücke von Brown auf – wie kann das sein, wo er doch im Gefängnis sitzt? Morrow beginnt mit den Ermittlungen und stößt in ein Wespennest aus Korruption – damals wie heute.

Es fällt einem nicht leicht Alex Morrow zu mögen. Ja, sie ist eine ganz normale Frau, mit Ehemann und Kindern. Sie steht bei der Polizei schon auf der Abschussliste und deshalb ist es ihr auch egal, wem sie mit ihren Ermittlungen auf den Schlips tritt. Sie stochert und stochert, bis die Wespen aus dem Nest fliegen und trotzdem gibt sie nicht auf. Aber sie ist jetzt nicht unbedingt eine Ermittlerin, die man gern hat. Und doch hat sie was. Sie ist einfach stur, hartnäckig, bodenständig und aufgeben geht mal gar nicht. Sie ist sarkastisch, ist bockig und liebäugelt mit einer Affäre. Und somit eine Heldin, wie ich sie gerne mag. Ich muss gar nicht mit meinen Heldinnen warm werden, ich muss ihnen folgen können. Dabei müssen diese gar nicht immer ehrlich oder fair sein, aber gerecht und zielstrebig. Eine Heldin, der man einfach folgt, weil es richtig ist.

Und dabei geht es Denise Mina gar nicht um ihre Heldin Alex Morrow. Ich habe gelesen, dass “Das Vergessen” zwar zu einer Serie gehört, aber Morrow gar nicht dafür angelegt war. Mina wollte keine Serienheldin, der man aus Sympathie die Treue hält. Ihr geht es um das Verbrechen. Das wollte sie darstellen. Und das ist ihr gelungen. Thomas Wörtche nennt das den „mangelnde[n] Kuschelfaktor“, wobei er das keineswegs negativ meint, sondern daran feststellt, dass dies Minas Bekanntheit hierzulande schmälert.

Mina verbindet einen Abend in den Neunzigern mit der heutigen Zeit und baut ein Konstrukt auf, dass Edinburgh als faulen Apfel schlechthin zeigt. Korruption und Klüngelei bis ins feinste Ende. Dieses Edinburgh hat so gar nichts mit meinem touristisch erlebten Edinburgh gemein, oder mit z. B. Mara Laues Edinburgh in „Singleton Soul“. Die Stadt mag oberflächlich und stellenweise noch einigermaßen aufrecht und sauber wirken, doch in ihren Tiefen tun sich Abgründe auf. Die Verwicklungen ziehen sich weit, so weit, dass sogar ein angesehener, rechtschaffener Anwalt so viel Dreck am Stecken hat, dass sein „Erbe“ nach seinem Tod schmutzig ist oder die eigenen Reihen der Polizei so einiges wegstecken müssen.

Nun darf man aber nicht denken, dass Alex Morrow die strahlende Ritterin in weißer Rüstung ist. Keinesfalls. Mina zaubert Grautöne aus einer schier unglaublich großen Farbpalette. Hier ist keiner weiß oder schwarz, hier ist alles grau. Angefangen von der Stadt über die Verbrecher bis hin zur Polizei.

So zeichnet Mina einen vielschichten Kriminalfall mitten hinein in eine Sozialstudie. Roses Tat, die jahrelang unentdeckt, bzw. dem Falschen angelastet wurde, spielt in die Verhandlung und deckt nach und nach die dunklen Machenschaften eines weiten Netzes auf. Der Fall wird aber nicht nur aus Morrows Sicht beleuchtet, sondern von vielen Seiten aus, zu einem Teil auch durch Rückblenden ins Jahr 1997. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass einige Leute Probleme mit Denise Minas Stil haben. Ich fand es beeindruckend und Frau Mina hat einen Fan mehr gewonnen.

Fazit:
Eine Anti-Heldin im Edinburgher Sumpf aus Korruption und Habgier reißt einen alten Fall ins Hier und Jetzt und löst ihn auf ihre Art – mit allen Konsequenzen. Tartan Noir at its best.

4 und ein halbes Schaf


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Lesetipp: Talisker Blues von Mara Laue

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Mara Laue – Talisker Blues
Verlag: Goldfinch
358 Seiten
ISBN: 978-3940258168
12,95 €

Inhalt:
Kieran MacKinnon saß zwanzig Jahre im Gefängnis wegen Mordes an seiner Freundin. Völlig betrunken soll er sie eines Nachts am Strand erstochen haben, die Beweise sprechen dafür, er kann sich an nichts erinnern.
Jetzt kehrt er zurück in seine Heimat auf die Insel Skye und versucht, sich ein neues Leben aufzubauen. Doch bald darauf wird wieder eine Frauenleiche gefunden. Und wie damals liegt eine Whiskyflasche mit Kierans Fingerabdrücken neben ihr …

Gefunden habe ich diesen Lesetipp in “Singleton Soul”, dass ich kürzlich gelesen habe. “Talisker Blues” selbst habe ich schon letztes Jahr gelesen, damals hatte ich allerdings noch keinen Blog, um über mein tolles Leseerlebnis zu berichten. Übrigens habe ich das damals stilecht in Schottland gelesen… 😉


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Schottland und Japan vereint: Singleton Soul – Mara Laue

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Mara Laue – Singleton Soul
Verlag: Goldfinch
302 Seiten
ISBN: 978-3940258274
12,95 €

 

 

 


Meine Meinung:

Mara Laue ist ja eine sehr erfahrene Autorin, wie ich gesehen habe. Sie schreibt nicht nur Krimis, sondern ist in mehreren Genres zu Hause. Für den Goldfinch Verlag hat sie nun schon drei Krimis geschrieben und „Singleton Soul“ ist der Auftakt für eine Serie um Rowan Lockhart, eine Privatermittlerin.

Rowan ist eine toughe Frau. Eine Kindheit als Rabaukin, eine Ausbildung zur Polizistin, gefolgt von einer Ehe und einem Leben in Japan. Doch jetzt ist sie wieder in Edinburgh. Ein bisschen Geld hat sie gespart und so hat sie sich ein Haus gekauft, in dem sie nicht nur wohnt, sondern auch ihr Detektivbüro und eine Kampfkunstschule betreibt. Aus Geldgründen vermietet sie das obere Stockwerk an den schweigsamen Ex-Söldner Lennox. Sie hat einige Klienten – sowohl in der Kampfkunst als auch im Detektivgeschäft – aber mehr könnte es schon sein, als sie ein neuer Auftrag per Post ereilt. Dumm ist nur, dass der Klient tot ist, als sie ihn das erste Mal aufsuchen möchte. Finn Macrae soll sich selbst umgebracht haben, kurz darauf wird er auch noch des Hochverrats beschuldigt. Rowan traut der ganzen Sache nicht und außerdem hat sie ja noch den Auftrag zu erfüllen. Schließlich wurde sie schon bezahlt. Wie gut, dass William Wallace, ihr Freund aus Kindertagen, der ermittelnde Beamte ist.

Und schon sind wir mitten in einer Ermittlung. In einer meiner Lieblingsstädte: Edinburgh. Es ist wirklich toll, wenn man Straßen und Örtlichkeiten wieder erkennt. Da bekommt man doch gleich Lust auf einen weiteren Urlaub in Schottland. Vielleicht merkt man da an der Autorin, dass sie auch mehr Touristin als Einheimische in Edinburgh ist. Aber mir kommt das zu Gute. Das Buch ist kurzweilig geschrieben und ein besonders Schmankerl neben einigen schottischen Ausdrücken, sind die japanischen Einflüsse. Da Rowan 10 Jahre in Japan gelebt hat, hat sie nicht nur einige Gepflogenheiten mitgebracht, sondern auch einige Wörter und Redewendungen. Hierzu gibt es bei Bedarf ein Glossar am Ende des Buches.

Wie schon erwähnt ist Rowan eine toughe Frau. Schon in ihrer Kindheit wohl eher ein Junge, als ein Mädchen, hat sie in Japan noch eine Kampfkunst erlernt. Zusammen mit ihrer Ausbildung bei der schottischen Polizei kommt ihr das nun alles zu Gute. Zuviel des Guten? Ja, es passt schon alles ein wenig perfekt, aber Rowan ist einfach so schön rotzig, dass das gar nicht auffällt. Sie zeigt eine Mischung aus Respekt und Kratzbürstigkeit, die wirklich ungewöhnlich ist. Den Gegenpol bildet Bill Wallace, der sich natürlich nicht nur durch seinen Job an Regeln halten muss, sondern auch so einfach vorsichtiger ist.

Finn Macrae, das Opfer, lernt man nur tot kennen. Er gehört zur 52. Infantry Brigadeund ist mit einer Nordkoreanerin verheiratet. Den Stempel Hochverrat, den er auf die Stirn gedrückt bekommt, löst natürlich hohe Wellen aus. Ein Landesverräter. Komisch ist nur, dass keiner das von ihm gedacht hätte. Und so ermittelt Rowan nicht nur im privaten Umfeld von Macrae, sondern muss sich auch mit dem recht verschwiegenen Militär rumschlagen.

Fazit:
Ein solider Mordfall im wundervollen Edinburgh, der von der rotzigen Rowan mit japanischem Respekt gelöst wird. Mir hat der Fall gut gefallen und ich linse schon auf den nächsten Teil. Von mir gibt es 4 Schafe.

4 Schafe