Die dunklen Felle

Krimis und Schafe – und Felle (oder Fälle?)


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Freund oder Feind: Suff und Sühne – Gary Victor


Gary Victor – Suff und Sühne
Verlag: Litradukt
Übersetzer: Peter Trier
160 Seiten
ISBN: 978-3940435200

 

 

 

Endlich ist er da – der neue Krimi mit Inspektor Azémar! Sehnlichst von mir erwartet, nachdem mir die beiden ersten Teile „Schweinezeiten“ und „Soro“ so gut gefallen haben. Was soll ich sagen? Ich bin wieder höchst zufrieden – Azémar zeigt sich von seiner besten Seite, auch wenn er angeschlagen ist. Der Voodoo hat es diesmal nicht mehr als Untertitel auf das Cover geschafft und nicht nur, dass er deutlich weniger in diesem Teil zutage tritt, sondern er ist auch nicht mehr ungewöhnlich. Er gehört einfach zu Haiti, zu Azémar, zum Krimi. Und doch gibt es etwas Ungewöhnliches, denn Azémar versucht, dem Soro zu entkommen.

Dieuswalwe Azémar macht tatsächlich eine Erziehungskur. Erzwungenermaßen. Begleitet von Geistern und Halluzinationen durchlebt er die Hölle und versucht den Kampf gegen den Soro zu gewinnen, als eine junge Brasilianerin seine Wohnung stürmt und ihn beschuldigt ihren Vater,  General Racelba von der MINUSHTA (das Kommando der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Haiti) getötet zu haben. Zum Beweis wirft sie ihm Fotos hin, die tatsächlich ihn, Inspektor Dieuswalwe Azémar zeigen, wie er dem General eine Waffe an den Kopf hält und abdrückt. Azémar kann sich nicht erinnern und streitet alles ab, doch die Fotos erzählen eine andere Geschichte. Fälschungen? Fotomontage? Wie kann es sein, dass Fotos ihn dabei zeigen, wie er einen guten Mann erschießt und er sich nicht daran erinnern kann? Bevor er dazu kommt, das Missverständnis auch nur ansatzweise aufzuklären – oder es zumindest versuchen – stürmen einige brasilianische Soldaten seine Wohnung und erschießen die junge Frau, derweil Azémar es gerade noch gelingt zu fliehen.

Azémar befindet sich in „Suff und Sühne“ auf der Flucht und versucht gleichzeitig hinter das Geheimnis der Fotos zu kommen. Gar nicht so einfach, denn die Entziehungskur macht ihm zu schaffen. Halluzinationen strömen durch ihn hindurch, einschneidende Erlebnisse seiner Vergangenheit verursachen Alpträume. Azémar hat schon getötet, doch nie aus Rache, immer nur, um dem Land, den Leuten, Haiti Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Als einer der wenigen oder gar als einziger ehrlicher Mann im Polizeidienst.

„Hatte er Zorn empfunden, wenn er getötet  hatte? Ja, oft. Einen unpersönlichen Zorn. Wenn er tötete, tat er es für andere, für diejenigen, die sich von all den Folterknechten, den Betrügern, Flibustiern und Schurken befreien wollten, von denen dieses Land verseucht war. Beinahe wäre er in Gelächter ausgebrochen. Er suchte auch noch nach einer Rechtfertigung für seine Verbrechen. Er war verdammt.“ (S. 44)

Doch nachdem sein Wohltäter und Beschützer Kommissar Solon nicht mehr da ist, hat er einen neuen Vorgesetzten: Kommissar Dulourd. Und der will ihn erst mal aus dem Weg schaffen und verordnet ihm die Entziehungskur, die ihm so viel Leid verschafft. Doch auch Azémar erkennt, dass eine Enziehungskur ihm helfen würde  – das heißt aber noch lange nicht, dass der Soro nicht lockt.

In diesem angeschlagenen Gemütszustand muss Azémar das Geheimnis um die Fotos klären. Eine verzwickte Sache, denn die Fotos zeigen nun mal wirklich ihn, es ist keine Fotomontage. Doch der Mord an dem General wurde als Selbstmord zu den Akten gelegt. Wer hat hier etwas gedreht? Azémar wühlt sich durch politisches Sperrgebiet. Die UN kommt nach Haiti um zu helfen, doch oftmals wandeln sich die Helfer in die nächsten Raubtiere, die dem Land und der Bevölkerung schaden. Die Eliten der Insel, die Staatsmacht kriegen sie in ihre Finger und korrumpieren sie. Doch General Racelba war einer der wenigen, der Gutes im Sinne hatte – warum hätte Azémar ihn also töten sollen?

Verwoben ist der Fall natürlich – und ohne geht es gar nicht – mit dem Land, den Leuten und der Politik. Haiti befindet sich, einige Jahre nach dem zerstörerischen Sturm, immer noch nicht im Normalzustand. Flüchtlingslager und Notunterkünfte sind zu Wohnvierteln geworden, die Hilfskräfte immer noch präsent, wenn auch nicht immer zur Hilfe und Unterstützung derjenigen, die sie benötigen. Die Reichen im Land halten ihren Reichtum und beuten die Armen auch noch aus. Der Reichtum ist hier so elementar falsch verteilt, dass es an ein Wunder grenzt, dass das Land noch irgendwie funktioniert. Die Menschen leben im Elend und für sie ist das mittlerweile Alltag. Die Menschen sind verzweifelt, aber nicht am Ende. Irgendwie geht es wohl immer weiter. Es ist ein Land, geknebelt von seinen Reichen und Führern, dass sich kaum mehr bewegen kann. Korruption und illegale Geschäfte bestimmen die Gesellschaft.

„So funktionierte das Land. Eine Stufenleiter, auf der in endloser Folge einer vor dem anderen niederkniete und gefickt wurde.“ (S. 67)

Und doch gibt es Hoffnungsschimmer. Das diese allerdings ausgerechnet von einem Verbrecher ausgehen ist seltsam, aber doch auch ein wenig romantisch. Raskalnikow ist einer der Bandenchefs auf Haiti, der sich einen harten Ruf erworben hat, aber gleichzeitig Essen unter den Armen verteilt – eine Art haitianischer Robin Hood. Ihm wird vorgeworfen, den Sohn eines Industriellen entführt zu haben – doch war er es wirklich? Was steckt hinter Raskalnikow – und vor allem, wer ist er? Literarisch bewanderten Menschen wird der Name etwas sagen, doch ich persönlich musste ein wenig nachschlagen, auch wenn der Autor hier ein, zwei Tipps gibt. So hat sich der Verbrecher nach der Hauptfigur aus Dostojewskis Roman „Schuld und Sühne“ benannt, die auch davon überzeugt ist, über dem Gesetz zu stehen und nobler als andere Menschen zu agieren. An dem Roman hat der Autor auch seinen Titel angelehnt und aus der Schuld den Suff geformt. Man muss nun aber kein Kenner Dostojewskis sein, um den Krimi zu genießen, also keine Sorge.

Wie ich es nicht anders erwartet habe, hat mir der neue Teil um Inspektor Azémar wieder außerordentlich gut gefallen. Die Kombination aus spannendem Fall in der haitianischen Umgebung ist einfach unglaublich faszinierend. Haiti ist so weit weg und doch ist man mit der Lektüre mittendrin. Mitten im Dreck und der Hitze, zwischen bettelarmen Schluckern und parfümierten Reichen, die sich keiner Schuld bewusst sind. Doch die Korruption reicht bis weit in die unteren Ränge, es scheint so, als könnten nur wenige dem Vorteil, den sie sich davon versprechen, entkommen. In diesem Land eine ehrliche Haut zu sein, erfordert viel Mut. Inspektor Azémar braucht davon nun eine ganze Menge, denn der Soro wird ihm nicht mehr weiterhelfen… Oder?

Fazit:
Gary Victor ist es wieder gelungen, mich mit Haiti und seinem Inspektor Azémar in den Bann zu ziehen. Bildgewaltig, schonungslos und fesselnd!


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Wenn Welten zusammenbrechen: Soro – Gary Victor

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Gary Victor – Soro
Verlag: Litradukt
Übersetzer: Peter Trier
140 Seiten
ISBN: 978-3940435149
11,90 €

 

 

 

Ah, endlich ist der neue Teil um Inspektor Azémar erschienen. Unglücklicherweise habe ich ja das gleich mal übersehen, aber in meinen Neuerscheinungen-Beitrag im nächsten Monat noch nachgeholt. Zum Glück, denn wie auch „Schweinezeiten“ ist „Soro“ großartig. Soviel mal schon vorweg genommen. Nun aber ein bisschen genauer.

Als die Erde bebt, betrügt Dieuswalwe Azémar gerade seinen Chef, Kommissar Solon, mit dessen Frau. Ganz genau weiß er nicht mehr, wie er in diese Situation gekommen ist, der soro (eine Art von tranpe = Zuckerrohrschnaps) verursacht ihm in letzter Zeit Gedächtnislücken. Als die Decke herab stürzt, stirbt Aldrine. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, beauftragt ihn Solon, den Liebhaber seiner Frau zu finden, damit er demjenigen, der ihm Hörner aufgesetzt hat, eine Kugel in den Kopf schießen kann. Doch im Chaos nach dem Beben gibt es noch ein weiteres Rätsel, welches Azémar lösen muss. Jacques Philostène, ein berühmter haitianischer Künstler, soll beim Erdbeben gestorben sein, doch warum sah Marie-Marthe, seine Freundin, ihn noch, als er schon längst unter den Trümmern begraben gewesen sein soll. Steckt hier ein Voodoo Zauber dahinter?

Inspektor Azèmar hat man in „Schweinezeiten“ als den einzigen moralisch korrekten Polizisten in Haiti, oder zumindest in Port-au-Prince wahrgenommen und nun das! Er betrügt seinen einzigen Freund und Fürsprecher Kommissar Solon mit dessen Frau. Ein Dilemma, das Azèmar verzweifeln lässt und zu Aktionen nötigt, die seinen moralischen Kompass trudeln lassen. Ein bòkò wird konsultiert, ein böser Voodoomagier, um ein Gift zur Beseitigung des einzigen Zeugen zu besorgen. Fast während der gesamten Handlung liegt Azémar mit sich im Widerstreit, ob er das Gift nun einsetzen soll oder nicht. Eine Zwickmühle, in der Azémar feststeckt, bis ihm die Ereignisse die Entscheidung aus der Hand nehmen.

Die Ermittlung um Jacques Philostène gestaltet sich da einfacher, wenn auch mysteriöser. Wie kann ein eigentlich Toter noch bei seiner Geliebten die Nacht verbringen? Voodoo schreit es von allen Seiten, doch Azémar, von je her eher ungläubig, kann das auch diesmal nicht glauben. Doch wie und wer hat das Verbrechen verübt?Die Ermittlung gestaltet sich hier kompliziert, weil der Voodoo-Glaube der Leute und das Erdbeben es schwierig machen, doch ansonsten wird dieser Handlungsstrang von Azémar routiniert und in üblicher Wild-West-Manier gelöst.

Ganz nebenbei und doch so zentral flicht der Autor die Missstände nach dem Erdbeben in Haiti 2010 in die Handlung ein. Die Politiker verschanzen sich und lassen sich nicht blicken, die Bevölkerung stapelt sich, gemeinsam mit den Leichen, auf den Straßen, aus Angst vor den Nachbeben. Komischerweise ist die Versorgung mit Essbarem irgendwie gewährleistet (wobei Azémar hier hauptsächlich soro einkauft), doch die Leichenberge und die verletzten und obdachlos gewordenen Menschen stürzen Port-au-Prince ins Chaos. Die Polizei „arbeitet“ im Vorhof, Hilfsorganisationen sind nicht in Sicht. Nach der gelungenen Darstellung von einem heißen, armen und korrupten Land in „Schweinzeiten“, schildert Gary Victor nun, wie dieses Land ins Chaos stürzt. Und dabei irgendwie überlebt oder eher damit lebt. Die realistischste Darstellung der Auswirkungen des Erdbebens auf Haiti, die ich je gelesen (oder gesehen) habe. Wenn man so gemütlich auf der Couch sitzt und dazu die Nachrichten darüber sieht, ist man fern und ja auch gar nicht so richtig betroffen, doch Gary Victor gelingt es, dies ganz nah zu holen, einen mitten hinein zu reißen und dort erschreckt und entsetzt zurück zu lassen.

Aber Azémar wäre nicht Azémar, wenn er am Ende nicht doch seine Waffe zücken dürfte und einigen Schurken den Garaus zu machen. Ein deftiges Finale, welches einen gekonnten Schlusspunkt setzt. Und doch lässt einen das Ende wehmütig zurück. So übersteht Dieuswalw Azémar das Erdbeben zwar körperlich unbeschadet und sein moralischer Kompass bleibt halbwegs bestehen, doch er erleidet einen gewaltigen Rückschritt und muss sich mit dieser Kerbe im nächsten Teil (von dem ich noch nichts weiß, aber ihn erhoffe!) erst mal einen neuen Platz im haitianischen Universum suchen.

Fazit:
Haiti, Voodoo-Krimi, Kleinverlag, „dürres“ Büchlein – nicht abschrecken lassen, denn „Soro“ ist einfach grandios und muss gelesen werden. Eine absolute Kauf- und Leseempfehlung!
P.S.: Und wer “Schweinezeiten” noch nicht kennt, kauft sich das gleich mit dazu. 😉


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Dirty Harry in Port-au-Prince: Schweinezeiten – Gary Victor

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Gary Victor – Schweinezeiten
Verlag: Litradukt / CulturBooks (ebook)
130 Seiten
ISBN: 978-3944818702
7,99 € (ebook)

 

 

 

 

Was ein Erlebnis! Und das auf nur 130 Seiten – wie zur Hölle hat Gary Victor das geschafft?
Nach ein bisschen Recherche habe ich zumindest herausgefunden, dass der Autor in seiner Heimat Haiti sehr bekannt ist, aber hier in Deutschland bisher spärlich verschmäht wurde. Zum Glück gibt es aber Kleinverlage, wie Litradukt (oder auch CulturBooks für die ebook-Fassung), die solche Krimiperlen aufspüren und uns Leser teilhaben lassen. „Schweinezeiten“ hatte ich schon total lange auf dem Radar und hab es doch erst gekauft, als ich über zwei andere Blogs auf „CulturBooks“ aufmerksam geworden bin. Gekauft – und gleich gelesen. 130 Seiten, was kann da schon kommen, hab ich gedacht. Und ein Voodoo-Krimi – was soll das denn sein? Doch nun ärgere ich mich über jeden Zweifel und jedes Hinauszögern des Kaufs. Schon mal vorab, falls ihr es noch nicht bemerkt habt: Ich bin begeistert!

Inspektor Dieuswalwe Azémar, der letzte ehrliche Polizist in Port-au-Prince, hält die Korruption und den Dreck auf Haiti nur aus, wenn er genügend Tranpe (ein Zuckerrohrschnaps) intus hat. Wie das bei einem gestandenen Alkoholiker so ist, funktioniert er besser, wenn er betrunken ist als nüchtern und so erlebt man ihm fast durchgängig in einem alkoholvernebelten Zustand. Zum Glück, denn er hat dem Bösen auf Haiti den Kampf angesagt. Zugegeben, es braucht dazu seine Tochter Mireya, die aus einer Nacht mit einer Nutte stammt, die mittlerweile verstorben ist, und einen Ex-Kollegen, der um Hilfe bittet. Doch auch eine Mutter, die ihre Tochter aus den Klauen eines Bòkò – eines Zauberers – zu befreien, lässt er nicht im Regen stehen. Der besoffene Retter und Ritter der Hilfsbedürftigen.

Dieuswalwe scheint noch einen recht ‚normalen‘ Chef erwischt zu haben, doch ansonsten scheint er der einzige ehrliche weit und breit unter einer Bande korrupter Banditen, äh, ich meinte natürlich Polizisten. Er benutzt wahnsinnig gerne seine Waffen, trinkt praktisch ständig und ist einem Koma nahe, als er keinen Alkohol kriegt und muss die Häme seiner Kollegen ertragen. Er kommt mit dem Leid, der Korruption, den Zuständen auf Haiti nicht zurecht. Ein Held? Aber ja, der „Dirty Harry“ von Port-au-Prince. Ein einsamer, verzweifelter, kaputter Held – genauso wie ich sie mag, meine Helden.

Seine Tochter Mireya bedeutet ihm alles und so hat er diese bei den Schwestern der Kirche vom Blut der Apostel abgegeben, die diese adoptiert haben und bald in eine Pflegefamilie außer Landes geben werden. Sie soll nicht all den Dreck und Schmutz von Haiti sehen und erleben müssen – auch wenn es verquer klingt, er will das Beste für Mireya. Kurz vor der Abreise von Mireya wird er von seinem früheren Zögling Colin kontaktiert. Colin war früher sein Auszubildender und auch grundsolide und ehrlich. Doch dann wollte seine Frau schöner wohnen – oder was auch immer und so rutscht Colin auch auf die Korruptionsschiene und Dieuswalwe hat schon lange nichts mehr von ihm gehört und gesehen. Als er ihn aber trifft, kann er kaum seinen Augen trauen, denn Colin verwandelt sich langsam aber stetig in ein Schwein – nein, nicht gelogen (nicht vergessen, es handelt sich um einen Voodoo-Krimi!).

Alles hängt natürlich irgendwie zusammen: die Kirche / Sekte, die Gutes verspricht und doch so Böse ist, Colins Verwandlung, Mireyas Traum… es geht um Blutgruppen, Organe und verschwundene Kinder. In einem armen Land kann man es ja machen. Da merkt es doch gar keiner, wenn arme Kinder wegadoptiert werden. Unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit wird die arme Bevölkerung Haitis ausgebeutet und ihrer Kinder beraubt.

Dieuswalwe zieht nicht nur rasend und schießend durch die Handlung, sondern auch die unglaubliche Atmosphäre, die dieser kleine, aber feine Krimi aufbaut. Es ist erstickend heiß, Worte fallen, die einem den Schweiß den Rücken runter rinnen lassen. Verkohlte Landschaften, flirrende Hitze, ausgetrocknete Schlammpfützen, „Sonnenkörner fielen weiter hageldicht auf seinen Schädel“. Diese bedrückend fantastische Landschaft bietet den idealen Sündenpfuhl, in dem Korruption, Armut und Aberglaube ihre Heimat finden. Abgerundet von ausgehungerten Schweinen und rippenstarrenden Hunden. 130 Seiten lang treibt Gary Victor den Leser durch den brodelnden Kochtopf Haiti und verlangt dem Leser alles ab. Ich will mehr davon!

Fazit:
Gary Victor schafft es, Haiti real, atmosphärisch dicht und brutal darzustellen und trotzdem einen Helden zu etablieren, dem man sofort loyal zur Seite steht. Für mich ein reines und glückliches Leseerlebnis mit verdienten 5 Schafen.

5 Schafe