Die dunklen Felle

Krimis und Schafe – und Felle (oder Fälle?)

Garry Disher | Drachenmann

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Kaliber.17 | Krimirezensionen

Challis ließ den Blick über das Reservoir streifen. Was für ein gotterbärmlicher Ort zum Sterben. Brombeerdickichte, Farnkraut, steifes, drahtartiges Gras, kleine, düstere, knotige Bäume, heruntergekommen aussehender Eukalyptus, der Gestank urzeitlicher Gase. Die wenigen Wasservögel blieben stumm, und anstatt kühl und lebendig zu wirken, lag das Wasser schwer und still unter einer dicken Schicht Algen. Die feuchte Luft ließ ihn kaum atmen. Stechmücken schwärmten aus. Eine landete auf seinem Handgelenk. Er erwischte sie und sah einen Schmierer Blut. (Auszug Seite 74)

Weihnachtszeit auf der Mornington Peninsula: Neben dem üblichen Betrieb im Hochsommer haben die Polizisten der Polizeistation in Waterloo einen besonders heiklen Fall zu lösen: Eine junge Frau wurde nachts auf dem Highway entführt und ermordet, eine zweite Frau wird vermisst. Da taucht in der örtlichen Zeitungsredaktion ein Brief des Mörders auf, in dem weitere Morde ankündigt werden.

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