Die dunklen Felle

Krimis, Thriller und Science Fiction


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Neues im Regal / 28.10.2014

Es sind mal wieder ein paar Bücher in mein Regal eingezogen. Die beiden Krimis von Katrin Rodeit habe ich bei einem Gewinnspiel von den beiden Blogs bookwives und Claudias Bücherregal gewonnen. Die beiden anderen sind gerade erschienen – und schon in meinem Regal. Und hier sind sie nun:

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Daniel Suarez – Control
Yrsa Sigurdardottir – Nebelmord
Katrin Rodeit – Mein wirst du sein
Katrin Rodeit – Gefährlicher Rausch


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Totenleuchten – Klara Nordin

9783462046939
Klara Nordin – Totenleuchten
328 Seiten
ISBN: 978-3462046939
9,99 €

 

 

 

 

Vorab:
Für mich gibt es jetzt erstmal eine skandinavische Pause. Ich habe schon während dem Lesen gemerkt, dass ich grad keine Lust habe auf nordische Krimis und ich hoffe, ich habe das nicht allzu sehr in die Bewertung einfließen lassen. Denn, das Buch ist zwar nicht der Spitzentitel des Jahres, aber eben auch nicht schlecht.

Meine Meinung:
Lappland, tiefer, tiefer Schnee, samische Kultur – ich war richtig gespannt auf Klara Nordins „Totenleuchten“. Der Krimi liest sich so schwupps in einem weg und doch hab ich für die etwas mehr als 300 Seiten recht lange gebraucht. Der Schreibstil war völlig in Ordnung und Spannung war auch vorhanden, doch manchmal war der Krimi einfach zu sehr beschaulich. Sehr schön fand ich die Karte, die der Verlag auf den inneren Buchdeckel gedruckt hat – so hatte man eine ungefähre Vorstellung wo was liegt und von welchen Entfernungen gesprochen wurde.

Einen Krimi aus Lappland habe ich noch nicht gelesen und demnach habe ich mich nicht nur auf die Schneemassen sondern auch auf die samische Kultur gefreut. Julla, eine Journalistin, die eine Serie über die samische Medizin schreiben will und sich bei einer Freundin in Jokkmokk einquartiert, verspricht auch viel Einblick in die Kultur. Und ja, es gibt Einblicke. Jokkmokk feiert sein Winterfest in der Zeit, in der der Krimi spielt. Mit viel samischer Kultur, Gegenständen und Bräuchen. Das Fest ist sehr beliebt bei Touristen und demnach gibt es z. B. Kurse im Joiken (sowas wie Jodeln) und Hundeschlittenfahrten. Die samische Kultur ist komplett in die Nebenhandlung und das Dorfleben eingebaut – der Kriminalfall hat so gar nichts mit der samischen Kultur zu tun. Vielleicht ist das auch der Grund, warum bei mir davon nicht viel haften geblieben ist. Auch Julla, die ich in der Leseprobe als Protagonistin neben den Ermittlern gesehen habe, ist danach nur noch selten gefragt.

Das Ermittlerteam finde ich sehr spannend. Vor allem weil es ein Trio ist und demnach mal kein Paar, aber auch aus anderen Gründen. Zum einen gibt es Linda Lundin, die aus Südschweden nach Lappland zieht und dort sofort bei den Mordermittlungen helfen soll. Allerdings baut sie erstmal einen Unfall und muss den Beginn der Ermittlungen Margareta und Bengt überlassen, zwei Polizisten, die eher den Verkehr regeln oder häusliche Streitigkeiten schlichten, als Morde aufzuklären und die zudem auch noch private Schwierigkeiten haben. Sie schlagen sich zwar tapfer, doch erst als Linda auftaucht, kommt richtig Dampf in die Ermittlungen – zumindest für ein paar Minuten. Sie legt sich erstmal mit dem Bürgermeister an und ist wie ein Wirbelwind in die Polizeistelle eingefallen. Das legt sich aber und danach sind es ganz normale Ermittlungen. Nicht schlecht aber eben auch nichts Besonderes.

Die Ermittlung um den Mord an Lukas Johansson verläuft ein wenig schleppend. Auch wenn die Ermittler eigentlich ständig jemanden befragen, sich besprechen oder Ergebnisse einholen. Ich bin nicht direkt auf den Täter gekommen, aber der Kreis der Verdächtigen wird nach und nach kleiner und dann war es nicht mehr so schwierig. Nichtsdestotrotz war die Ermittlung gut konstruiert und logisch aufgebaut. Die Lösung hatte Verbindung zu vergangenen Ereignissen und am Ende gab es sogar eine kleine Überraschung – für etwas, dass in dem Buch früh angesprochen wird und ich dann fast schon wieder vergessen hatte.

Fazit:
Ich denke, man hört meinen Sätzen an, dass ich nicht komplett zufrieden bin, doch die Handlung war gut konstruiert und das Ermittlertrio sympathisch. Der Krimi hält jetzt keine großen Überraschungen bereit, aber eine recht spannende Ermittlung, die mit einer kleinen Überraschung endet. Von mir gibt es 4 Schafe.

 

Update 05.09.2014
Da ich mit der Bewertung zutiefst unzufrieden bin habe ich mit diesem Beitrag beschlossen, die Bewertung zu korrigieren. Da das Buch über den Durchschnitt nicht hinausragt, gibt es von mir 3 Schafe.

3 Schafe


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Lesetipp: Beim ersten Schärenlicht – Viveca Sten

9783462046014
Viveca Sten – Beim ersten Schärenlicht

Verlag: KiWi
400 Seiten
ISBN: 978-3462046014
9,99 €
Inhalt:
Mittsommernacht auf Sandhamn: Alle Menschen sind auf den Beinen, um den längsten Tag im Jahr mit Trinken, Essen und Tanzen zu feiern. Doch als der neue Tag beginnt, wird ein Jugendlicher tot am Strand gefunden. Wer ist der Tote? Und warum musste das Fest für ihn so enden?
Nora ist endlich wieder glücklich. In Jonas hat sie nach der Trennung von ihrem Mann einen neuen Partner gefunden. Dessen frühreife Tochter Wilma wiederum bereitet ihr Kopfzerbrechen – Wie gut, dass sie für das Mädchen nicht verantwortlich ist. Wie alle schwedischen Jugendlichen möchte Wilma lieber mit ihren Freunden als mit der Familie Mittsommer feiern. Doch das Fest endet nicht gut, ein toter Jugendlicher am Strand setzt der lustigsten Nacht des Jahres ein grausames Ende, und Wilma ist verschwunden. Thomas Andreasson muss einmal mehr nach Sandhamn, um die Ermittlungen aufzunehmen …
Viveca Stens neuer Roman hat alles, was das Fan-Herz begehrt: ein spannender, lebensnaher Fall, den Thomas Andreasson übernimmt, der privat gerade auf Wolke Sieben schwebt; Sandhamn zur schönsten Jahreszeit, aber auch voller Touristen, die nicht nur Gutes im Schilde führen; Sonne, Wasser, Wind.


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Immer wenn der Schnee fällt – Marit Reiersgård

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Marit Reiersgård – Immer wenn der Schnee fällt
Verlag: Egmont Lyx
442 Seiten
ISBN: 978-3802593925
9,99 €

 

 

 


Inhalt:

Oda, die fünfjährige Tochter von Solveig und Erik, verschwindet. Fieberhaft wird die Umgebung abgesucht, doch Oda bleibt verschwunden. Was ist mit ihr passiert? Ist bei den verschneiten und schlechten Wetterverhältnissen ein Unfall passiert? Hat Oda sich verlaufen und ist erfroren? Oder hat sie jemand entführt? Vielleicht sogar der Vater, der sich eigentlich fern halten soll?
Bitte Røed, neue Kollegin im Revier, bekommt zusammen mit Verner Jacobsen den Fall zugeteilt. Doch bevor sich die beiden richtig darum kümmern können, wird in der Nachbarschaft Vibeke Hansen, eine Künstlerin, tot in ihrem Schlafzimmer aufgefunden. So nah beieinander vermuten die Ermittler einen Zusammenhang und nehmen sich beide Fälle vor. Doch die Ermittlungen sind schwierig. Der Schnee hält die Leute innen, es gibt wenig oder keine Zeugen, aber natürlich genügend Vorurteile und Geheimnisse. Haben die beiden Fälle wirklich etwas miteinander zu tun?

Vorab:
Diesen Krimi habe ich bei der Leser-Welt gewonnen. Die Frage, ob die Kindesentführung mit dem Tod der Künstlerin zusammenhängt, war hier der Reiz, um mich für ein Exemplar zu bewerben und die Glücksfee war mir hold. Vielen Dank dafür!

Meine Meinung:
Ich habe ja in letzter Zeit (also so ein-zwei Jahre oder so) die skandinavischen Krimis/Thriller für mich entdeckt – und das ganz ohne Henning Mankell, Stieg Larsson oder Hakan Nesser. Irgendwie haben mich immer andere Autoren / andere Themen / etc. mehr gereizt. Doch nun begebe ich mich gerne in den kalten Norden und nun habe ich wieder einen skandinavischen Krimi gelesen – diesmal ein Debüt aus Norwegen, welches wohl einen Reihenauftakt darstellt.

Wie so oft stelle ich mir auch bei diesem Krimi die Frage: Wo kommt denn schon wieder dieser Titel her? Ok, der Krimi spielt im Winter und es liegt Schnee, aber was heißt denn immer? Im Norwegischen ist der Titel ein Wort lang und das wird mit „Immer wenn der Schnee fällt“ übersetzt???? Hört sich an, als würden bei Schneefall ständig Künstlerinnen ermordet und kleine Mädchen entführt….
Beim Schreibstil gibt es – wie meist – nicht viel zu kriteln. Es lässt sich flüssig lesen und erzählt aus verschiedenen Perspektiven. Einzig der Vorname ‚Bitte‘ hat bei mir am Anfang für ein bisschen Verwirrung gesorgt und ich musste ein, zweimal einen Satz erneut lesen.

Das Ermittlerteam, welches aus dem alteingesessenen Verner Jacobsen und der neuen Bitte Røed, besteht, ist jetzt zwar nicht mit Klischees beladen, aber auch nicht sonderlich innovativ. Einzig die zusätzlichen Kilos von Bitte fand ich ungewöhnlich – füllige/dicke Ermittler findet man ja nicht so häufig und spontan fallen mir nur männliche dicke Ermittler ein. Zwar hat Bitte nicht ständig etwas zum Essen in der Hand, aber doch öfters als die anderen Kollegen und ist eher extrovertiert und aufdringlich. Sie ist geschieden und ist mit ihren zwei Kindern hergezogen. All das macht sie irgendwie zu einer – nennen wir es mal so – Wuchtbrumme. Jemand mit geballter Power.
Verner Jacobsen ist eher ruhig und kalt. Er lässt die Geschehnisse nicht an sich ran und wirkt auch bei den Befragungen unbeteiligt. Was ihn natürlich nicht zu einem schlechten Polizisten macht, aber mit der Mutter eines vermissten Kindes spricht es sich vermutlich mit Einfühlungsvermögen schon besser. Er hat privat an einigem zu Knabbern und betrachtet seine neue Kollegin erstmal mit Skepsis.

Das Ermittlerduo ist also eher nicht überraschend und zugegebenermaßen hat es einige Zeit gedauert, bis ich mit den beiden warm geworden bin, bzw. ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt vollständig gelungen ist. Mit begründet ist das aber auch in der Tatsache, dass die beiden sich die Erzählpassagen mit noch drei weiteren Personen teilen. Das ist zum einen Solveig, die Mutter der verschwundenen Oda. Sie macht sich natürlich Vorwürfe, aber auch Gedanken, wo Oda ist und wer ihr was angetan haben kann. Sie verarbeitet die Informationen, die sie erhält und zieht ihre eigenen Schlüsse. Ihre Figur fand ich wahnsinnig interessant und konnte mich gut in sie reinfühlen.
Dann haben wir noch Raimo und Janni Egge, Sohn und Mutter, wohnhaft in der Nachbarschaft. Janni war sehr gut mit Vibeke Hansen, der ermordeten Künstlerin befreundet, und Raimo hat bei ihr Kunstunterricht genommen. Pikanterweise ist Raimo mit Bittes Tochter liiert, was für zusätzliche Spannungen im Ermittlerteam sorgt. Janni war für mich die reizvollste Figur und ich habe ihre Passagen, die mit Flashbacks gefüllt sind, immer verschlungen.
So richtig kann man bei diesem Krimi gar nicht von Protagonisten sprechen – alle fünf haben ungefähr gleich viel Anteil an dem Buch. Spontan sind mir Solveig und Janni am besten im Gedächtnis geblieben und auch die Figuren, die mich am meisten berührt haben. Ja, das Ermittlerduo war es leider nicht – was schade ist, denn dies ist ja der Beginn einer Reihe und man kann die beiden ja wiedertreffen. Möchte man das auch?

Ich denke, das würde ich spontan entscheiden, wie der Klappentext des nächsten Teils aussieht, denn die Krimihandlung von „Immer wenn der Schnee fällt“ hat mir schon ganz gut gefallen. Zugegebenermaßen war es jetzt kein phänomenal verzwickter Fall mit tausend überraschenden Wendungen und einem spektakulären Showdown am Ende. Aber es war eine solide und gut konstruierte Handlung, die sich nicht nur durch die Ermittler sondern auch Opfer, Zeugen, Täter, etc. getragen hat und das Ende war auch ohne Showdown spannend. Der interessanteste Aspekt war für mich die Frage, wie Odas Verschwinden mit dem Tod von Vibeke Hansen zusammenhängt. Nicht einzigartig, aber ungewöhnlich ist der Epilog – der findet ein Jahr später statt. Ob man das wohl im nächsten Teil wiederfinden kann?

Fazit:
Von den fünf Hauptpersonen ist mir das Ermittlerduo leider nicht sehr in Erinnerung geblieben, dafür aber Solveig und Janni. Leider werden die beiden im nächsten Teil wohl nicht mehr vorkommen. Die Handlung fand ich solide und spannend, wenn auch nicht überragend. Von mir gibt es 3 ½ Schafe.

3 und ein halbes Schaf


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Lesetipp: Camilla Läckberg – Die Engelmacherin

Ich bin ja ein großer Fan von Camilla Läckberg und deshalb ist mein heutiger Lesetipp nicht nur aus den Lesetipps von „Vergessen“ von Elke Pistor (Rezension folgt morgen) entnommen, sondern auch eine persönliche Leseempfehlung, da ich die Reihe kenne und liebe. Camilla Läckberg zählt zwar zu den skandinavischen Autoren, doch fehlt ihren Krimis die Schwere und Melancholie, die man m. E. recht häufig in skandinavischen Krimis findet. Heute stelle ich den neuesten Teil vor, doch falls ihr die Reihe noch nicht kennt, empfiehlt es sich, beim ersten Teil zu beginnen, da sonst die privaten Verwicklungen der Protagonisten, Erika Falck und Patrik Hedström vorweggenommen werden.

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Die Engelmacherin – Camilla Läckberg
Verlag: Ullstein
464 Seiten
ISBN: 978-3548286846
9,99 € (Taschenbuch ist ab 14.11.2014 lieferbar)

 

 

 


Inhalt:

Im alten Schulhaus auf der Insel Valö wird ein Mordanschlag auf die junge Ebba Stark verübt. Kommissar Patrik Hedström vernimmt die verstörte Frau, die gerade erst nach Fjällbacka zurückgekehrt war, um den tragischen Tod ihres kleinen Sohnes besser zu verkraften. Schriftstellerin Erica Falck, Patriks Frau, vermutet einen Zusammenhang zwischen dem Anschlag auf Ebba und der Geschichte ihrer Eltern. Die Elvanders verschwanden Ostern 1974 ohne jede Spur. Sollte dieser ungeklärte Fall der Grund für den Mordversuch gewesen sein?


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Fütterung des SUBs – 25.07.2014

Leider war ich letzte Woche in bisschen faul und deshalb ist dieser Beitrag jetzt doch größer als ich eigentlich wollte. Ganze 9 Bücher sind bei mir eingetroffen und warten auf ihre Vorstellung. Gehen wir zuerst nach Schweden:

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Carin Gerhardsen – Nur der Mann im Mond schaut zu
Verlag: Bastei Lübbe (bei mir hier ist die Club Ausgabe abgebildet)
396 Seiten
ISBN: 978-3404165346
Inhalt:
Als die dreijährige Hanna aufwacht, befindet sie sich ganz allein in einer abgeschlossenen Wohnung. Sie weiß, dass ihr Vater in Japan ist – aber wo sind ihre Mutter und ihr kleiner Bruder? Warum kommen sie nicht wieder? Dem kleinen Mädchen gelingt es, jemanden anzurufen, kann aber nicht erklären, wo sie wohnt. Eine verzweifelte Suche nach dem eingesperrten Kind nimmt ihren Anfang …
Kommissar Conny Sjöberg beschäftigt jedoch noch ein anderer Fall. Seine Kollegin stößt in einem Gebüsch vor der Polizeiwache auf einen fast erfrorenen Säugling. Kurz darauf wird in der Nähe des Fundortes eine tote Frau entdeckt …

Carin Gerhardsen – Pfefferkuchenhaus

Verlag: Bastei Lübbe (bei mir hier ist die Club Ausgabe abgebildet)
380 Seiten
ISBN: 978-3838719658
Inhalt:
Stockholm, im November. Es ist vier Uhr nachmittags, nasser Schnee fällt vom Himmel und Dunkelheit senkt sich über Schwedens Metropole. Ein Mann steigt in die U-Bahn und lässt sich auf einen freien Platz nieder. Er betrachtet die grauen, erschöpften Gesichter um sich herum. Ist er hier der Einzige, der mit seinem Leben zufrieden ist? Ein angenehmer Arbeitstag liegt hinter ihm, und nun freut er sich auf zu Hause. Warum aber starrt ihn der Typ, der sich im Fenster spiegelt, unverwandt an? Stört es ihn, dass es ihm gut geht? Nicht mein Problem, denkt er, und vertieft sich in die Zeitung. Als er an der nächsten Station aussteigt, merkt er nicht, dass der Mann ihm folgt…
In den folgenden Wochen erschüttert eine Reihe von Morden das Land. Kommissar Conny Sjöberg, glücklich verheirateter Familienvater, muss einen Serienmörder jagen …

Kristina Ohlsson – Aschenputtel
Verlag: Blanvalet (bei mir wieder die Club Ausgabe)
496 Seiten
ISBN: 978-3442375806
Inhalt:
Hochsommer in Schweden. Es regnet Bindfäden. Der voll besetzte Schnellzug nach Stockholm muss außerplanmäßig halten. Eine junge Frau tritt hinaus aufs Bahngleis, um ungestört zu telefonieren – und wird von ihrer Tochter getrennt, als der Zug ohne Vorwarnung weiterfährt. Der Schaffner wird alarmiert, doch als er das kleine Mädchen abholen will, ist es spurlos verschwunden. Das Ermittlerteam um Kommissar Alex Recht und Fahndungsspezialistin Fredrika Bergman wird auf den Fall angesetzt. Als wenig später ein zweites Kind verschleppt wird, wird der Fall zu einem Albtraum…

Kristina Ohlsson – Tausendschön
Verlag: Limes (und auch hier die Club Ausgabe)
464 Seiten
ISBN: 978-3809025924
Inhalt:
Ein junges Mädchen wird am Mittsommerabend überfallen und vergewaltigt. Fünfzehn Jahre später stirbt ein Mann bei einem Unfall mit Fahrerflucht, doch niemand scheint ihn zu vermissen. Zeitgleich begehen ein Pfarrer und seine Frau Selbstmord. Oder hat es nur den Anschein?
Das Ermittlerteam um Alex Recht und Fredrika Bergman wird auf die Fälle angesetzt. Die augenscheinlichen Einzeltaten entpuppen sich als ein Geflecht der Abhängigkeiten, in dessen Zentrum eine Kirchengemeinde steht…

Und nun gehts erstmal wieder raus aus Schweden:

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Sabine Kornbichler – Das Verstummen der Krähe
Verlag: Piper
429 Seiten
ISBN: 978-3492302036
Inhalt:
Kristina Mahlos Auftrag als Nachlassverwalterin hat es in sich. Eine Verstorbene vererbt ihr beträchtliches Vermögen ihren fünf besten Freunden, jedoch unter der Bedingung, dass es gelingt, den Mord aufzuklären, für den ihr Mann einst verurteilt worden war. Kris will den Fall ablehnen, doch dann entdeckt sie in der Wohnung der Toten einen Hinweis auf ihren eigenen Bruder Ben, der vor Jahren spurlos verschwand…

Elizabeth Heiter – Kalte Gräber
Verlag: Mira
315 Seiten
ISBN: 978-3956490002
Inhalt:
Jeder Fundort erzählt eine Geschichte. Und diese lässt FBI-Profilerin Evelyn Baine das Blut in den Adern gefrieren. Die Leichen zweier entsetzlich misshandelter junger Frauen, senkrecht bis zum Hals im feuchten Waldboden eingegraben. Die Gesichter zerstört durch Witterung und wilde Tiere.
Das Werk des „Totengräbers von Bakersville“.
Scheinbar willkürlich macht er Jagd auf junge Frauen und hortet ihre Leichen. Evelyn weiß, um den Totengräber zu erwischen, muss sie ihm geben, was er will – und das ist sie selbst.

Saskia Berwein – Herzenskälte
Verlag: Egmont Lyx
414 Seiten
ISBN: 978-3802589829
Inhalt:
Die Leiche einer jungen Frau wird im Schaufenster einer Partnervermittlung ausgestellt gefunden. Der Täter hat ihr das Herz entfernt. Jennifer Leitner und Oliver Grohmann vermuten ein Verbrechen aus Leidenschaft. Doch dann wird eine zweite Leiche gefunden, grausam verstümmelt und ebenfalls mit fehlendem Herzen…

Marit Reiersgård – Immer wenn der Schnee fällt
Verlag: Egmont Lyx
442 Seiten
ISBN: 978-3802593925
Inhalt:
In einem kleinen norwegischen Ort verschwindet ein fünfjähriges Mädchen und wird tot in einer Schneewehe aufgefunden. Zur gleichen Zeit wird eine Malerin in der Nachbarschaft ermordet. Der Vater der Kleinen und die Malerin waren in zwielichtige Geschäfte verwickelt. Gibt es zwischen den beiden Fällen tatsächlich einen Zusammenhang? Die Kriminalpolizisten Bitte Røed und Verner Jacobsen beginnen zu ermitteln und stoßen dabei auf ein Netz aus Verrat und Lügen…


Dominique Manotti – Einschlägig bekannt

Verlag: Argument
250 Seiten
ISBN: 978-3867541985
Inhalt:
Ein Kommissariat in der Pariser Vorstadt Panteuil. Neulinge werden eingearbeitet, blutjunge Leute ohne Erfahrung. In der Chefetage stellt Kommissariatschefin Le Muir die Weichen für den neuen politischen Kurs: Eine »Säuberung mit Hochdruck« soll die Verbrechensrate senken und die Vorstadt fit für die Zukunft machen. Klar, dass es dabei Gewinner und Verlierer geben muss. Aber da ist noch eine Ermittlerin aus Paris, die Le Muir und ihre Vasallen schon im Visier hat. Und Noria Ghozali hatte noch nie Sinn für taktische Kompromisse…


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Das Nostradamus Testament – Tom Egeland

Nostradamus Testament
Tom Egeland – Das Nostradamus Testament
Verlag: Goldmann
555 Seiten
ISBN: 978-3442479825
9,99 €

 

 

 

 

Inhalt:
Bjørn Beltø, Archäologe und Albino, befindet sich auf einer wissenschaftlichen Konferenz in Florenz, als ein Redner dort ein bisher unbekanntes Manuskript von Nostradamus präsentiert und gleich darauf von schwarz gekleideten Männern mit einem Hubschrauber entführt wird. Bjørn und Angelica, die Frau des entführten Lorenzo Moretti, machen sich gemeinsam an die Aufgabe, das Rätsel des Nostradamus‘ Manuskripts zu lösen, um das Ziel der Entführer zu entlarven und so Lorenzo und auch Silvio, den Sohn, der zur Sicherheit auch entführt wurde, zu retten. Eine wilde Jagd durch Italien und Frankreich beginnt, begleitet von Codes, alten Manuskripten und kämpfenden Mönchen.

Meine Meinung:
Mir fällt gerade auf, dass ich dieses Buch in meiner Skandinavien Woche gelesen habe und es überhaupt nicht in Skandinavien spielt… hmm… zum Glück hab ich hier keine Regeln aufgestellt und somit zählt jetzt der norwegische Autor und Protagonist. :-D Nun aber los:

Dies ist der dritte Bjørn Beltø, doch diesmal bin ich nicht ganz so begeistert wie in den Teilen davor. Bjørn ist Archäologe und ist so etwas wie der norwegische Robert Langdon – allerdings mit dem Hinweis, dass Herr Egeland seinen Bjørn Beltø schon früher in den Buchhandel geschickt hat. Er ist ein ungewöhnlicher Charakter – nicht nur aber natürlich auch wegen seiner angeborenen Hautfarbe: er ist ein Albino. Auf der einen Seite der typische universitäre Typ: hat seine Nase ständig in Büchern, ist eher vorsichtig, verbeißt sich in ein Thema, von seiner Meinung überzeugt doch auf der anderen Seite mit Selbstzweifeln und Zurückhaltung gestraft, mit einem gestörten Verhältnis zum weiblichen Geschlecht.

In diesem Teil verguckt Bjørn sich in Angelica Moretti, die zwar eine italienische Femme Fatale mimt, aber an ihrem Ehegelübde festhält. Bjørns Gedankengänge über sie waren mir einfach mitunter zu viel und haben ein wenig genervt. Auch seine Selbstzweifel und Zurückhaltung waren in diesem Teil sehr ausgearbeitet und ich wundere mich ein wenig, dass er sich überhaupt auf die Suche nach dem Nostradamus Testament gemacht hat. Insgesamt fand ich Bjørn etwas aktionslos. Er hat sich von den Ereignissen treiben lassen und es mussten viele äußere Impulse folgen, damit er seinen Weg fortsetzen konnte.

Wirklich gut gefallen hat mir der Aufbau des Buches. Natürlich bestreitet Bjørn einen Großteil des Buches, doch es wird auch Professor Morettis Geschichte in mehreren Einschüben erzählt. Desweiterne hat man Rückblenden in vergangene Epochen und Ereignisse und auch einige Abschnitte aus Sicht von anderen Charakteren. Diese Vielfalt hat das Buch unheimlich abwechslungsreich gemacht. Vor allem die Ereignisse um Bjørn und die um Moretti konnte man im direkten Vergleich verfolgen und somit gespannt von einem Abschnitt zum nächsten wechseln.

Die Handlung hat mich diesmal auch etwas Mühe gekostet. Der Auftakt war fulminant – die Entführung hat für Aufruhr gesorgt und war der ideale Einstieg in eine wilde Jagd quer durch Europa. Letztendlich war man dann nur in Frankreich und Italien, doch es gab auch böse schwarze Männer (ich nenn sie mal so, damit ich nicht zu viel verrate), die Bjørn und Angelica verfolgt haben, ermordete Kontakte und dramatische Verfolgungsjagden.
Doch dazwischen waren sehr viele Dialoge über (nach meinem Gefühl) unzählige historische Dokumente, die aufeinander verweisen und die unglaublichsten Dinge hervorbrachten: von der Bundeslade über Cäsars Schatz bis hin zu Moses Steintafeln war da fast alles dabei. Hier wird auf Codice und Schriften verwiesen, Absätze zitiert und mit Namen um sich geworfen. Positiv zu werten ist, dass Herr Egeland am Ende ein Verzeichnis angefügt hat, welche Schriften denn echt sind und welche erfunden. Doch irgendwann hab ich einfach den Überblick verloren, in welcher Schrift auf welchen Brief verwiesen wird, der zu welchem Codex führt.

Richtig spannend war das Entschlüsseln des Nostradamus Briefes, bzw. noch einiger anderer Schriften. Hier kann man viel über die Vingère Verschlüsslung lernen. Für diese Verschlüsslung wird ein Schlüsselwort benötigt. Ohne dieses kann man den Code nicht knacken. Zumindest für mich ein faszinierendes Thema, über das ich mich gleich mal im Internet weiter informiert habe. Es sind allerdings auch einfache Verschlüsslungen enthalten, z. B. Anagramme, bei denen der Leser gleich mit rätseln kann.

Das Finale fand ich dann zwar gut, aber doch etwas in die Länge gezogen. Eigentlich war die Geschichte schon zu Ende und dann folgten nochmal so 50 Seiten. Ich bin immer für einen guten Abschluss, auch wenn der nach dem großartigen Finale noch in ruhigere Bahnen läuft, doch hier war mir das einfach zu viel des Guten. Von mir aus hätte man nicht mehr verreisen müssen…. ;-)

Fazit:
Ein Bjørn Beltø Thriller, der für mich Höhen und Tiefen bereit hielt. Neben einem abwechslungsreichen Aufbau enthält dieser Thriller eine wilde, aber mitunter auch anstrengend zu lesende Jagd nach dem Nostradamus Testament inklusive toller Rätsel bereit, die leider durch lange Passagen über Bücher, Zitate und viele bekannte Mysterien an Spannung verliert. Von mir gibt es diesmal gute 3 Schafe.

3 Schafe

 

Weitere Teile mit Bjørn Beltø:
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Teil 1: Der Pakt der Wächter
Teil 2: Das Luzifer Evangelium


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Kälteschlaf – Arnaldur Indriðason

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Arnaldur Indriðason – Kälteschlaf
Verlag: Bastei Lübbe
381 Seiten
ISBN: 978-3404165469
8,99 €

 

 

 

 

Inhalt:
In einem Haus am Ufer des Sees þingvellir findet Karen ihre Freundin María erhängt vor. Es gibt keine Einbruchsspuren, keine Zeichen von Fremdeinwirkung, doch so richtig kann Kommissar Erlendur nicht an einen Selbstmord glauben. Vor allem als Karen ihm eine Aufzeichnung einer Séance gibt, an der María teilgenommen hat. Erlendur ist skeptisch und glaubt schon gar nicht an Kontakt mit den Toten oder ein Leben nach dem Tod. Doch kann die Suche Marías einen Hinweis auf ihr Ableben geben? Erlendur fängt an zu graben, ohne eine offizielle Ermittlung zu haben, und fördert ein altes Familiengeheimnis zu Tage…

Meine Meinung:
Wie so oft bei nordischen/skandinavischen Krimis macht „Kälteschlaf“ einen melancholischen Eindruck auf mich. Der Krimi kommt entspannt daher, ohne große Spannungsspitzen, aber mit einem ständig nagenden Gefühl, das da etwas an dem Selbstmord nicht richtig ist. Und diesem Gefühl folgt man zusammen mit Erlendur. Man muss einfach wissen – war es wirklich Selbstmord und wenn ja, warum? Oder war es doch Mord?
Hin und wieder sind Abschnitte zu finden, die Marías Sicht zeigen – natürlich vor dem Selbstmord. So hat der Leser mitunter einen kleinen Wissensvorsprung, doch natürlich wohl dosiert und man darf trotzdem miträtseln, ob und wer es war und vor allem, wie es geschehen ist.

Erlendur ist ein hartnäckiger, aber besonnener Ermittler. Er traut dem Selbstmord nicht und beginnt eine Ermittlung, ohne dass seine Kollegen oder gar der Chef davon wissen. Es ist nicht viel los und er hat Zeit dafür. Natürlich muss er das nicht nur vor seinen Kollegen geheim halten, sondern auch die Personen, die er befragt sind misstrauisch und er „borgt“ sich eine Studie vom Sozialamt um seine Ermittlungen zu begründen.
Auch privat erfährt man einiges von Erlendur. Er ist geschieden und hat nur noch Kontakt zu seinen beiden Kindern Sindri und Eva Lind. Seine Tochter hat sich in den Kopf gesetzt, dass ein normales Verhältnis zwischen ihren Eltern möglich sein muss, obwohl das Erlendur und seine Exfrau abstreiten, doch sie schafft es, dass die beiden sich treffen. Beide machen es wohl, um ihrer Tochter zu helfen, die mitunter Drogenprobleme hat.

Doch zurück zu dem Fall. Weder die Gerichtsmedizin noch die Spurenermittlung kann viel herausfinden oder weiß mitunter gar nicht, wonach sie suchen soll. So marschiert Erlendur von einem Zeugen, Bekannten, Freund, Verwandten zum anderen und man folgt einer klassischen Ermittlung. Nebenbei gräbt er zwei alte Vermisstenfälle aus, zwei junge Erwachsene, die vor fast 30 Jahren verschwunden sind. Beide Fälle wurden nicht miteinander in Verbindung gebracht, sind aber fast zeitgleich geschehen. Der Vater des einen Verschwundenen sucht Erlendur regelmäßig auf und das regt den Kommissar an, sich die Fälle nochmal anzusehen.

Das Finale kommt langsam angeschlichen, doch hat es dann eine gewisse Brisanz und Dringlichkeit. Beide Ermittlungen gelangen zu einem Durchbruch und Erlendur kann sich gar nicht entscheiden, wo er zuerst hin soll. Der/Die Täter/in hat sich m. E. schon durch das Buch langsam herauskristallisiert, doch das Wie war im Falle von Marías Selbstmord das eigentlich Spannende. Das Ermittlungsergebnis der beiden Vermisstenfälle hat mich dann aber doch noch überrascht.

Fazit:
Eine Mordermittlung ohne Mord, „nur“ mit einem Selbstmord und ohne offizielle Ermittlung? Geht nicht? Doch geht! Erlendur zeigt, wie es geht! Von mir gibt es 4 Schafe.

4 Schafe


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Abschluss der Skandinavische(n) Woche(n)

So, nun sind auch die zwei skandinavischen Wochen beendet. Wie auch das letzte Mal, heißt das nun nicht, dass ich vorerst keine skandinavischen Autoren mehr lese, sondern einfach jetzt wieder nach Lust und Laune in meinen Sub greifen kann.

Hier nochmal zur Erinnerung, welche Bücher ich mir vorgenommen hatte:
Skandinavien 1Skandinavien 2

 

 

 

Dieses Mal bin ich leider nicht ganz so erfolgreich gewesen, wie in meiner amerikanischen Woche. Anfangs dachte ich, dass ich das locker schaffe – das war an Fronleichnam und ich hatte an diesem Tag „Kälteschlaf“ durchgelesen – doch dann kam der Quartalsabschluss und meine Kollegin wurde krank. Da wars dann natürlich Essig mit schon pünktlich heim gehen und gemütlich auf dem Balkon lesen. Aus diesem Grund habe ich nur drei meiner vorgestellten Bücher geschafft. Natürlich gibt es logischerweise zu diesen dann auch nur Rezensionen. Folgende Bücher habe ich gelesen:

Erwartung – Jussi Adler-Olsen
Verlag: dtv
565 Seiten
ISBN: 978-3423280204
19,90 €

Das Nostradamus Testament – Tom Egeland
Verlag: Goldmann
555 Seiten
ISBN: 978-3442479825
9,99 €

Kälteschlaf – Arnaldur Indriðason
Verlag: Bastei Lübbe
381 Seiten
ISBN: 978-3404165469
8,99 €

Die Rezensionen folgen alsbald – die erste am Wochenende.
Alles in allem macht das immerhin 1501 Seiten – da hab ich in meiner amerikanischen Woche sogar ein wenig mehr geschafft… *schäm*
Aber egal – auf zu neuen Ufern. Ab Mitte nächster Woche habe ich Urlaub und da werden es dann ja hoffentlich ganz viele Bücher… :-D


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Skandinavische Woche(n)

Ich habe ja schon erwähnt, dass mir meine amerikanische Woche vor einiger Zeit sehr gut gefallen hat und ich mit einer skandinavischen Woche liebäugle. Und jetzt ist es soweit!

Da ich mir diesmal nicht nur drei sondern sogar fünf Bücher ausgesucht habe – um jedem skandinavischem Land gerecht zu werden – und vier davon auch noch ausgesprochen dick sind, ist es diesmal ein zweiwöchiges Wochenmotto. Und hier sind meine Auserwählten:

Skandinavien 1

 

 

 

 

 


Erwartung – Jussi Adler-Olsen

Verlag: dtv
565 Seiten
ISBN: 978-3423280204
19,90 €
Inhalt:
Marco ist fünfzehn und hasst sein Leben in einem Clan,dessen Mitglieder von ihrem gewalttätigen und zynischen Anführer Zola in die Kriminalität gezwungen werden. Als er sein Sklavendasein nicht mehr aushält und flieht, stößt er ganz in der Nähe von Zolas Wohnsitz auf eine Männerleiche…
Die Suche nach dem Mörder führt Carl, Assad, Rose und Gordon, den Neuen im Sonderdezernat Q, tief hinein in das Netzwerk der Kopenhagener Unterwelt, in den Sumpf von Korruption und schweren Verbrechen in Politik und Finanzwelt- und sie zieht Kreise bis in den afrikanischen Dschungel.
Dänemark – Carl MØrck darf einfach nicht fehlen – auf den fünften Teil habe ich schon lange sehnsüchtig gewartet und vor Kurzem ertauscht.


Ilkka Remes – Das Erbe des Bösen

Verlag: dtv
523 Seiten
ISBN: 978-3423246668
14,90 €
Inhalt:
Als der finnische Physiker Rolf Narva in hohem Alter überraschend eine Reise nach Berlin antritt und spurlos verschwindet, beginnt für seinen Sohn Erik und dessen Frau Katja ein Alptraum. Vieles deutet darauf hin, dass ein dunkles Geheimnis die Vergangenheit des Vaters umgibt. Einst hatten Rolf und seine Frau, eine Biologin, als Wissenschaftler in den USA Karriere gemacht. Was führt den alten Mann jetzt nach Berlin? Und was hat das Deutschland der Nazizeit mit Rolfs Verschwinden zu tun? Erik – selbst Wissenschaftler – hat eine erfolgreiche Gentechnik-Firma in London gegründet. Doch plötzlich erhält das Thema Genetik für ihn eine ganz neue Dimension. Während Erik und Katja einem entsetzlichen Familiengeheimnis auf die Spur kommen, ahnen sie nichts von der Gefahr, die sie selbst und das Leben ihrer Kinder bedroht …
Finnland – von Ilkka Remes wollte ich schon lang etwas lesen und da ich spontan auch keinen anderen finnischen Autor auf meinem SUB gefunden habe (obwohl ich mir sicher bin, dass es da noch welche gibt), hab ich ihn mir einfach geschnappt!

Skandinavien 2

 

 

 

 

 

Das Nostradamus Testament – Tom Egeland
Verlag: Goldmann
555 Seiten
ISBN: 978-3442479825
9,99 €
Inhalt:
Ein bisher unbekanntes Manuskript des französischen Visionärs Nostradamus wird gefunden. Es ist eine kleine Sensation, als es auf einer Konferenz in Florenz präsentiert wird, an der auch der Archäologe Bjørn Beltø teilnimmt. Doch dann wird das Dokument vor den Augen der Konferenzteilnehmer gestohlen und der Forscher, der es entdeckt hat, auf dramatische Weise entführt. Nostradamus’ Manuskript beinhaltet nämlich eine Reihe von Codes – die Beltø nun lösen muss, bevor die Kidnapper dies tun. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, ein Kampf um Leben und Tod.
Norwegen – ich liebe BjØrn BeltØ! Wer kann dem Albino-Archäologen schon wiederstehen? ;-)


Der Mann, der kein Mörder war – Hjorth & Rosenfeldt

Verlag: rororo
588 Seiten
ISBN: 978-3499256707
9,99 €
Inhalt:
In einem Waldstück bei Västerås entdecken Kinder die Leiche eines Jungen –brutal ermordet, mit herausgerissenem Herzen. Der Tote ist schnell identifiziert: Roger war Schüler eines Elitegymnasiums und seit Tagen vermisst.
Die Polizei vor Ort ist überfordert, und so reist der Stockholmer Kommissar Höglund mit seinem Team in die Provinz. Dort trifft er überraschend einen alten Bekannten: Sebastian Bergman, ein brillanter Kriminalpsychologe und berüchtigter Kotzbrocken. Seit Bergman Frau und Tochter bei einem Unglück verlor, hat man kaum noch von ihm gehört. Nun bietet er Höglund seine Hilfe an. Das Team zeigt sich wenig begeistert. Doch schon bald ist der hochintelligente Bergman unverzichtbar. Denn in dem kleinen Städtchen Västerås gibt es mehr als eine zerstörte Seele …
Schweden – hier habe ich zu Weihnachten von meiner Kollegin den zweiten Teil geschenkt bekommen und musste beschämt feststellen, dass ich Teil 1 noch gar nicht gelesen habe. Das muss natürlich geändert werden.

Kälteschlaf – Arnaldur Indriðason
Verlag: Bastei Lübbe
381 Seiten
ISBN: 978-3404165469
8,99 €
Inhalt:
An einem kalten Herbstabend wird an Islands geschichtsträchtigem See von Þingvellir die Leiche einer jungen Frau gefunden. Auf den ersten Blick ein Selbstmord, doch Kommissar Erlendur wird misstrauisch, als ihm der Mitschnitt einer Séance zugespielt wird: Kurz vor ihrem Tod hatte sich die Frau an ein Medium gewandt. Trotz seiner tiefen Skepsis gegenüber spiritistischen Praktiken geht Erlendur den Hinweisen nach und rührt dabei an ein gut gehütetes Familiengeheimnis, das die Jugend dieser Frau überschattet hat…
Island – Von Kommissar Erlendur hab ich schon das eine oder andere Hörbuch gehört, aber nie die Reihe richtig verfolgt – macht nichts, ich will trotzdem „Kälteschlaf“ jetzt lesen.

Alles in allem macht das 2612 Seiten… puh….