Die dunklen Felle

Krimis, Thriller und Science Fiction


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Neuerscheinungen im März 2016

Und wieder ist ein Monat vorbei. Und nun nähert sich die Leipziger Buchmesse mit wirklich großen Schritten. Nachdem ich erst gar nicht fahren wollte, habe ich mich jetzt relativ kurzfristig doch dazu entschlossen und werde Donnerstag und Freitag auf der Buchmesse sein – und bin übrigens fürchterich hibbelig diesmal (und hab keine Ahnung warum). Ich hab schon ein paar Punkte auf meiner To Do Liste und werde die restliche Zeit durch die Hallen schmökern und „meine“ Verlage besuchen.
Ganz besonders freu ich mich – wie immer – auf den Argument Verlag. Vor allem, da die Besetzung sich ja im letzten Jahr verändert hat und es neue Gesichter zum persönlichen Kennenlernen gibt. Außerdem hält Christine Lehmann eine Lesung – das darf ich natürlich nicht verpassen, auch wenn es schon ein wenig seltsam ist, dass zwei „Schwaben“ sich in Leipzig treffen. Ich hab sie aber auch schon hier in einer Lesung gehört und kann es nur empfehlen.
Ist jemand von Euch auch auf der Buchmesse anzutreffen? Und wisst Ihr schon, was ihr sehen wollt und habt Eure Highlights rausgezogen?
Falls jemand möchte, darf er sich gerne bei mir melden, um ein persönliches Treffen zu arrangieren. Ich würde mich ja sehr freuen, ein paar meiner Follower auch mal in „real life“ zu sehen.

So, nun aber zu den Neuerscheinungen im März. Erst hatte ich die Befürchtung gar keine zu finden, da die ersten Seiten nicht sehr ergiebig waren, doch zum Glück hat sich das dann geändert und es sind wieder einige geworden. Und zwar die folgenden:

 

 

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Rote Rache – Joe R. Lansdale

Inhalt: Endlich dürfen Hap und Leonard ihren ersten richtigen Auftrag für Marvin Hansons Privatdetektei übernehmen: Sie sollen einen Doppelmord aufklären, der allerdings schon Jahre zurückliegt. Bei ihrer Recherche stoßen sie auf eine bluttrinkende Vampirclique, noch mehr Morde − und überall die rote Teufelsfratze. Tatkräftig unterstützt von einem umtriebigen Reporter und einem Computerprofi müssen sie allmählich erkennen, dass der Fall immer größere Kreise zieht und der Killer von damals jederzeit wieder zuschlagen kann …
Mein Kommentar: Bei mir kommt jetzt dann erstmal „Mucho Mojo“ dran, aber „Rote Rache“ muss irgendwann natürlich auch gelesen werden.

 

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S.I.N.O.N. – Dan T. Sehlberg
Inhalt: Hanna, die Frau des IT-Professors Eric Söderqvist, hat die Infektion mit dem neuartigen Virus NCoLV überlebt. Angeblich steht die Biotechfirma Cryonordic in Uppsala kurz vor der Entwicklung eines Impfstoffs, doch die dafür benötigten Antikörper lassen sich nur aus Hannas Blut gewinnen. Eric hat Bedenken; es gibt Gerüchte, dass die Eigentümer von Cryonordic in terroristische Aktivitäten verwickelt sind. Akim Katz, Deckname Sinon, wird in Israel festgehalten. Der langjährige enge Berater des israelischen Ministerpräsidenten war als Spion der Hisbollah enttarnt worden. Nach einer dramatischen Befreiungsaktion schickt ihn Cryonordic auf eine Geheimmission. Doch Sinon sinnt auf Rache …
Eric erkennt, dass seine geliebte Hanna in großer Gefahr schwebt. Wer könnte da zu ihrem Schutz willkommener sein als die knallharte Mossad-Agentin Rachel Papo, die plötzlich im Haus der Söderqvists in den Stockholmer Schären auftaucht. Doch Eric weiß nicht, für wen Rachel wirklich arbeitet und wie skrupellos sie in Wahrheit ist …
Mein Kommentar: Der Nächste Teil nach „Mona“,welches ich leider noch nicht gelesen habe. Hmm… erstmal den und dann den nächsten, nicht?

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Hafturlaub – Petra Ivanov
Inhalt:
Hafturlaub. Wenn die ehemalige Polizistin Jasmin Meyer das Wort bloß hört, wird ihr übel – auch sie wurde Opfer einer Gewalttat. Nun aber muss sie sich ihren Ängsten stellen: Die 11-jährige Fanny wird bedroht, und Jasmin vermutet, dass ein Strafgefangener dahintersteckt. Da stellt sich heraus, dass einer der Verdächtigen ein Klient ihres Lebenspartners ist, des Anwalts Pal Palushi. Als der Vergewaltiger Hafturlaub erhält, realisiert Jasmin, dass sie ganz auf sich allein gestellt ist. Doch um Fanny zu beschützen, scheut sie vor nichts zurück.
Mein Kommentar: Ein zwiespältiges Thema – Hafturlaub. Ich bin mir aber sicher, dass es mit dieser Protagonistin ein knallhartes Buch wird.

 

9783455650488
Tödlicher Frühling – Tom Callaghan
Inhalt: Akyl Borubaew, eigenwilliger Inspektor der kirgisischen Mordkommission und frisch strafversetzt, wird auf ein abgelegenes Feld gerufen. Dort wurden Kinderleichen gefunden, verpackt in Plastiktüten, verscharrt in flachen Gräbern. Borubaews Ermittlungen führen ihn schon bald zu Waisenhäusern – und damit in seine eigene Vergangenheit. Als man ihm einen Mord und Geschäfte mit Kinderpornographie anhängt, gerät er selbst in Gefahr und muss fliehen.
Mein Kommentar: Der erste Teil um Akyl Borubaew hat mir gut gefallen und der neue Fall hört sich spannend an. Ich denke, das wird wohl irgendwann in meinen SUB wandern.

 

978-3-499-27159-5
Todeszeitpunkt – Rob McCarthy
Inhalt: Tagsüber arbeitet Harry Kent als Arzt in einem Londoner Krankenhaus, nachts ist er im Dienst der Polizei unterwegs – als Force Medical Examiner. Nicht nur, um die Polizei zu unterstützen, sondern auch, um an Informationen heranzukommen. Über Patienten, um die sich keiner kümmert, die niemand vermisst. Wie das das Mädchen mit den pinkfarbenen Haaren, das alle nur Zara nennen und das im Koma liegt.
Bei einem neuen Einsatz soll Harry den siebzehnjährigen Salomon Idris medizinisch versorgen. Der schwerkranke Teenager hat in einem Take-away acht Geiseln genommen und verlangt, einen Anwalt und einen BBC-Reporter zu sprechen. Doch bevor Harry ihm helfen kann, wird Solomon von der Polizei angeschossen. Harry lässt das Schicksal des Jungen nicht los, er will wissen, was ihn zu dieser Verzweiflungstat trieb. Als Solomons Leben auch im Krankenhaus bedroht wird, begreift Harry, dass der Junge etwas wissen muss, das niemals an die Öffentlichkeit dringen soll. Etwas, für das jemand bereit ist zu töten.
Mein Kommentar: Bei diesem Buch bin ich mir unsicher, aber der Klappentext hört sich vielversprechend an, oder?

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The Big O – Delcan Burke
Inhalt: Karen ist eine Sprechstundenhilfe mit notorisch schlechter Laune. Zum Monatsende unternimmt sie regelmäßig Raubüberfälle unter virtuosem Einsatz ihrer .44er Magnum. Karens Chef, Frank, ist ein Schönheits­chirurg mit Geldsorgen und einer Frau, die bald seine Ex-Frau sein wird, Madge. Sie will er entführen lassen, um das Lösegeld von der Versicherung zu kassieren. Hier kommt Ray ins Spiel, den Karen kennengelernt hat, als sie ihn bei einem Überfall versehentlich fast erschossen hätte. Hauptberuflich malt Ray Wandbilder, aber nebenbei ist er Auftrags-Kidnapper. Nur leider ist Madge, auf die er angesetzt wird, Karens beste Freundin. Und dann ist da noch Karens Ex Rossi, der gerade aus dem Knast kommt und sich an ihre Fersen heftet, denn sie hat noch ein Motorrad und eine Knarre, die ihm gehören …
Mein Kommentar: Declan Burke… dazu sag ich im Moment mal nichts weiter. :-)

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Der Mann mit der Bombe – Christian Roux
Inhalt: „Der Mann mit der Bombe“ spielt auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise in Frankreich. Es grassiert die Arbeitslosigkeit und auch Tontechniker Larry, Mitte Vierzig, verliert seine Stellung. Nach unzähligen Vorstellungsgesprächen, teils für bloße Aushilfstätigkeiten, zeichnet sich immer deutlicher ab, dass er auf dem Arbeitsmarkt keine Chance hat. Die Armut trifft nicht nur ihn selbst hart, sondern auch seine Frau Sophie und seine zehnjährige Tochter. Die aussichtlose Lage treibt Larry dazu, eine Bombenattrappe zu bau­en und sie in seinem vorerst letzten Vorstellungsgespräch zu testen, mit durchschlagender Wirkung. So beschließt er, mit Hilfe seiner Bombe eine Bank zu überfallen. Dumm nur, dass die Bank in eben diesem Moment von einer jungen Frau und ihren Komplizen überfallen wird. Die Sache endet blutig, Larry wird zur Geisel. Aber er dreht den Spieß um und nimmt mit Hilfe seiner falschen Bombe seinerseits die junge Frau als Geisel.
Mein Kommentar: Nach meinem Polar Verlag Special gibt es hierzu eigentlich nur einen Kommentar: das muss man haben!

 

 

Natürlich sind das wie immer nur die Bücher, welche mich diesen Monat besonders ansprechen. Wie sieht es bei Euch aus? Welche Titel sind auf euer „Must Have“ – Liste für den Monat März?


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Ein neues Jahr – Januar 2016

So, da ist es nun – das neue Jahr. Viele Pläne habe ich nicht, ich lasse es einfach auf mich zukommen. Trotzdem möchte ich Euch drei Dinge, die jetzt schon einen Termin haben, bzw. ich mir vorgenommen habe, vorstellen. Natürlich erfolgt her auch die Bekanntgabe der Gewinner aus dem Klassikerspezial und am Ende widme ich mich den Neuerscheinungen im Januar, die zum Glück gar nicht so viele sind.

Aber bevor wir dazu kommen, möchte ich Euch noch eine tolle Neuigkeit mitteilen:
Die Leserin ist zurück! Sie hat ein sehr anstrengendes 2015 hinter sich, doch beschlossen, dass sie ab jetzt – also ab 2016 wieder mehr Lesen und vor allem auch Bloggen möchte. Alle früheren Follower kennen den Link bestimmt noch, für alle anderen – reinschauen lohnt sich und zwar hier.

So, kommen wir dann zu meinen „Lese- und Blogplänen“.
Umweg zur Hölle Header
Als festen Termin möchte ich die Leserunde zu Ross Thomas Krimi „Umweg zur Hölle“ ankündigen. Gemeinsam mit Philly vom Wortgestalt-Buchblog werde ich mich auf den ersten Teil der Artie-Wu-und-Quincy-Durant-Trilogie stürzen. Die Leserunde ist zwar von uns beiden geplant, doch natürlich dürfen gerne noch weitere Leser hinzukommen. Wer also Ross Thomas Fan ist oder gerne werden möchte, die Leserunde startet am 24.01.2016.

Schon das zweite Jahr schleiche um die angekündigten Challenges herum und überlege, ob ich mal eine mitmachen möchte. Aber nie scheint mir eine passend. Viele sind wohl auch eher für Leser von verschiedenen Genres gemacht – ich habe keine Bücher, in denen Prinzen vorkommen oder deren Cover Orange ist oder was auch immer eine Challenge nun verlangt. Da ich mir aber schon gerne mal ein Ziel setzen wollte, mich damit aber auch nicht unter Druck setzen möchte, habe ich beschlossen, mich im Jahr 2016 mehr mit James Ellroy zu befassen. Das ist dann meine ganz eigene Challenge. Da ich ja für das Klassikerspezial „Die schwarze Dahlie“ gelesen habe, möchte ich mich zunächst weiterhin dem L.A. Quartett (Blutschatten/Stadt der Teufel/White Jazz) widmen und dieses beenden, bevor ich mich der Underworld U.S.A. Trilogie (Ein amerikanischer Thriller/Ein amerikanischer Albtraum/Blut will fließen) zuwende. Aber das liegt noch in weiter Zukunft – von Perfidia will ich mal gar nicht sprechen. Eins nach dem anderen – und wenn ich nicht alle lese in 2016, dann ist es auch nicht schlimm. Aber zumindest aufschreiben wollte ich es mal.

So, bevor ich nun zum Gewinner des Klassikerspezials komme, verrate ich Euch noch, dass ich über ein neues Spezial nachdenke. Bisher plane ich es alleine und vermutlich auch nicht in so großem Umfang wie das Klassikerspecial, aber es ist auch noch nicht sonderlich ausgereift. Aber ehrlich gesagt freue ich mich schon drauf und das spricht ja schon mal dafür, dass es auch auf jeden Fall stattfindet. Ach ja, damit ich Euch nicht komplett auf die Folter spanne – ich kehre zurück zu meiner Länderauswahl, plane aber noch eine Erweiterung. Mal sehen, was es letztendlich wird.

Nun aber endlich zum Gewinner des Klassikerspezials. Ich dachte ja schon, dass mein Kreuzworträtsel zu schwierig ist, doch ein paar haben doch mitgemacht. Bei mir wurden ja noch nie die Türen eingerannt, wenn es um Gewinnspiele geht – dazu bin ich wohl zu wenig Mainstream. Aber ich freu mich, dass ich doch auslosen konnte und der Gewinner ist:

Stefan Szuecs

Herzlichen Glückwünsch zum Gewinn! Eine Mail folgt gleich und ich hoffe, der Gewinn bringt Dir viele vergnügsame und spannende Lesestunden!

Abschließend noch ein Blick auf die Neuerscheinungen Januar 2016.

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Bruce McCabe – unfehlbar
Inhalt: San Francisco in der nahen Zukunft: Im Silicon Valley hat eine Technologiefirma Roboter entwickelt, die sich von echten Menschen kaum unterscheiden und ein scheinbar normales Leben führen. Eine wachsende Zahl religiöser und politischer Gruppen verteufelt diesen Fortschritt mit zunehmend radikalen Parolen. Als ein Bombenanschlag die Stadt erschüttert, wird Daniel Madsen beauftragt, den Attentäter zu finden. Er gehört einer kleinen Eliteeinheit des FBI an, die mit neuesten Technologien ermittelt. Madsen bleibt nicht viel Zeit, denn der Täter kann jederzeit erneut zuschlagen. Und er muss abtauchen in eine düstere Welt aus Gewalt, Sex und Korruption …
Mein Kommentar: Ein weiterer Blick in die Zukunft – ich bin gespannt!

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Ryan Gattis – In den Strassen die Wut
Inhalt: Sechs Tage im Jahr 1992. Polizisten misshandeln einen schwarzen Bürger und Los Angeles explodiert. Plünderungen, überall brennt es; ein Bürgerkrieg mitten im Herzen der westlichen Welt. Was passiert, wenn die Polizei eine Stadt den Armeen der Gangs überlässt? Rechnungen werden beglichen, noch und noch. Davon erzählt dieser ungeheuerliche Roman. Am Anfang ein unmenschlicher Mord: Wir erleben ihn aus der Sicht des Opfers. Dann kommen andere zu Wort: skrupellose und weniger skrupellose Gangster, rassistische Polizisten, Krankenschwestern, Junkies, jugendliche Mitläufer. Und es entsteht das Bild einer Gesellschaft, in der der Stärkere den Schwächeren frisst und die sich im Ausnahmezustand gänzlich enthüllt.
Mein Kommentar: Hört sich sehr spannend an und das Cover ist gut gelungen.

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Inge Löhnig – Gedenke mein
Inhalt: Gina Angelucci, die Partnerin des Münchner Kommissars Dühnfort, arbeitet in der Abteilung für Cold Cases in München: Sie löst Mordfälle, die seit Jahren nicht geklärt werden konnten. Auf die Bitte einer Mutter nimmt sie die Ermittlungen zu einem tragischen Fall wieder auf. Vor zehn Jahren verschwand die kleine Marie. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Der Vater von Marie hat Selbstmord begangen. Hat er seiner Tochter etwas angetan? Gina ahnt, dass ihre Kollegen damals die falschen Fragen stellten. Warum sollte der Vater das Mädchen töten? Oder ist Marie noch am Leben? Gina folgt einer Spur, die zu unendlichem Leid führt …
Mein Kommentar: Der nächste Inge Löhnig. „Mörderkind“, ihr erster Standalone hat mir ja nicht gefallen, aber ich die Serie um Kommissar Dühnfort finde ich gut. Allerdings fehlt mir trotzdem noch der vorherige Teil….

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Robert Crais – Stunde der Rache
Inhalt: Ein Tag in L. A., ein Tag wie jeder andere. Die Sonne brennt gnadenlos, die heißen Santa-Ana-Winde blasen die Asche der zahlreichen Waldbrände in die Stadt. Aber für Privatermittler Joe Pike wird L. A. nie mehr so sein wie zuvor. In den Hollywood Hills wird die Leiche seiner Ex-Geliebten gefunden: Sie wurde durch einen Kopfschuss ermordet. Ihr Vater, ein spanischer Geschäftsmann mit politischen Beziehungen, traut der Polizei nicht und bittet Joe Pike und dessen Partner Elvis Cole, den Mörder zu suchen. Offensichtlich ist Karen Opfer eines Serienkillers geworden. Doch dann wird Pike hereingelegt und selbst zum Hauptverdächtigen. Elvis Cole beginnt an seinem Partner zu zweifeln. Um die Wahrheit zu finden, müssen beide ums Überleben kämpfen …
Mein Kommentar: Seufz… auch hier sollte ich wohl die ersten beiden Teile vorher lesen.

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Ray Banks – Saturday’s Child
Inhalt: Cal Innes, eben noch im Gefängnis, versucht sich auf freiem Fuß als Privatermittler ohne Lizenz. Einer seiner ersten Klienten ist ausgerechnet der lokale „Gang-Lord“ Tiernan, der ihn bittet, einen abtrünnigen Rogue-Casino-Dealer aufzuspüren, nachdem dieser mit einem Batzen Geld durchgebrannt ist. Was Innes ein Katz-und-Maus-Spiel mit Tiernans psychotischem, Pillen fressenden Sohn Mo einbringt, der sich ihm an die Fersen heftet, als Innes‘ Nachforschungen ihn von Manchester nach Newcastle führen. Mit Callum Innes, Maurice Tiernan und Mo sind Ray Banks Charaktere gelungen, die in der besten Tradition des British Noir stehen. In einer Welt voller Sozialwohnungen, Pubs und schmuddeliger Casinos, wo jeder nur darauf aus ist, sich über Wasser zu halten.
Mein Kommentar: Der Start eines Vierteilers, doch auch hier fehlt mir noch „Dead Money“, Ray Banks voriger Krimi.

 

Welche Neuerscheinungen im Januar erwartet ihr denn ganz dringend? Und habt ihr Lesepläne für 2016?


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Rückblick November + Neuerscheinungen Dezember 2015

Wie Ihr ja nun schon wisst, wird der Dezember voll mit Beiträgen zu Klassikern sein und aus diesem Grund, kombiniere ich heute meinen Rückblick mit dem Ausblick auf den nächsten Monat.

Rückblick November 2015

Werfen wir zunächst einen Blick auf den November – auch wenn er noch nicht ganz vorbei ist. Nun ist es ja auch kein Geheimnis mehr, dass ich in den letzten zwei Monaten die Leseliste des Klassikerspecials zusätzlich „abgearbeitet“ habe. Die meisten Bücher habe ich in meinem Urlaub gelesen und es waren sage und schreibe 12 Stück!! Ich habe mich aber dazu entschlossen, die Klassiker hier nicht mehr aufzuführen, da ich ja sonst auch die aus Oktober noch nachtragen müsste. Also gibt es nur die „Neulinge“. Und das war mein November:

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Harald Gilbers: Odins Söhne – Ein Krimi, der in den letzten Monaten der Nazi-Zeit spielt. Ein spannender Fall, aber vor allem haben mir die Atmosphäre und die vielen kleinen Details gefallen.

Grady Hendrix: Horrorstör – Eine klassische Horrorgeschichte, die aber mit dem liebevollen Design und der Hintergrundgeschichte überzeugen konnte.

Peter Brechtel: Einer weniger – Ein Killer, der die Bösen ausschaltet. Ein SEKler, der zur Kripo zwangsversetzt wird. Eine explosive Mischung! Ein gelungener Krimi aus dem Hause Pendragon.

Charles Willeford: Miami Blues – Total abgedreht! Ein erstklassiger Krimi, dessen zweiter Teil auf meiner Weihnachtswunschliste ist (also Daumen drücken).

Oliver Bottini: Im weissen Kreis – Mein erster Lousie Boni Krimi. Ein klarer, knapper Stil mit einem topaktuellen und äußerst spannenden Thema. Wenn man allerdings Boni-Neuling ist begegnen einem viele Geister aus Bonis Vergangenheit.

Jonathan Holt: Folter – Wer definiert eigentlich, was Folter ist? Ein interessantes Thema, der Thriller ist aber eher ein Pageturner, als eine Auseinandersetzung mit dem Thema.

Neuerscheinungen im Dezember 2015

Der Plan für den Dezember sieht so aus, dass ich auf jeden Fall zwei bestimmte Bücher lesen möchte und desweiteren den Rezensionstapel „niedermähen“ möchte. Da ja durch das Special für die meisten Tage im Dezember ein Beitrag erscheint, kann ich mal ein wenig relaxen und einen kleinen Rezensionspuffer aufbauen.
Nun widme ich mich aber erst mal den Neuerscheinungen im Dezember 2015. Wie immer gibt es natürlich viel mehr, doch hier sind meine Favoriten:

image_1_13656Jean G. Goodhind – Mord im Anzug
Inhalt:
Der NameTern and Pauling in Bath, Herrenschneider für die oberen Zehntausend, steht für konservative Werte und Tradition. Zum Kundenkreis zählen sogar einige Royals. Dass sich das Geschäft am Schaufensterwettbewerb beteiligt und ihn auch noch gewinnt, hätte niemand erwartet. Doch am Morgen nach der Siegerparty hängt der Juniorchef im Schaufenster am Galgen.
Mein Kommentar: Oh je – der nächste Teil. Ich werde mich dann erst mal „Mord in Weiß“ widmen.

 

978-3-426-30481-5_Druck.jpg.34452050Markus Stromiedel – Zone 5
Inhalt:
Um 2060 ist Deutschland in Zonen aufgeteilt. Auch Köln ist eine geteilte Stadt, abhängig von einem indischen Pharmamulti, geschieden in streng voneinander abgeschottete Bezirke. Die Reichen leben in luxuriösen Bereichen im Stadtzentrum, während jenseits der Grenzmauern die Armen in den Slums um ihr Überleben kämpfen. Alex, eine junge Frau aus der Zone 4, begehrt gegen das System auf. Ihre lebensbedrohlich erkrankte Zwillingsschwester braucht ein Medikament, das es nur in der ersten Zone gibt. Der Versuch, dort dieses Medikament zu beschaffen, wird Alex zum Verhängnis. Sie wird gefasst – auf unerlaubten Grenzübertritt steht die Todesstrafe. David, ein junger privilegierter Anwalt der Zone 1, übernimmt ihre Verteidigung und setzt eine Eskalation in Gang, mit der niemand gerechnet hat …
Mein Kommentar: Hört sich total spannend an – muss ich haben.

142_48347_160594_xlElizabeth Little – Mördermädchen
Inhalt:
Janie Jenkins hat alles: Ruhm, Geld und gutes Aussehen. Doch dann wird ihre Mutter ermordet – und alle Beweise sprechen gegen sie. Das Problem: Janie kann sich selbst nicht daran erinnern, was in jener Nacht geschehen ist. Als sie zehn Jahre später aus dem Gefängnis entlassen wird, macht sie sich auf die verzweifelte Suche nach der Wahrheit. Eine Spur führt sie in die kleine Stadt Adeline in South Dakota, wo sie unter falscher Identität Stück für Stück die Vergangenheit ihrer Mutter entschlüsselt. Warum musste diese sterben – und trägt Janie tatsächlich Schuld an ihrem Tod?
Mein Kommentar: Ein Debüt – mal sehen, ob das Buch hält, was der Klappentext verspricht.

978-3-95967-014-2Jack Soren – Der Monarch
Inhalt:
Als der Monarch ist er berüchtigt: bei kriminellen Kunstsammlern, denen er illegal erworbene Kunstwerke stiehlt, und Museen, von denen er immense Summen für die Herausgabe verlangt. Doch Jonathan Hall hat seine Karriere als internationaler Kunstdieb längst beendet und kümmert sich nur noch um seine kleine Tochter Natalie. Da wird New York von einer grausamen Mordserie erschüttert: Der Killer ritzt seinen Opfern die Umrisse eines Schmetterlings in die Brust – eine Kopie von Jonathans Markenzeichen als der Monarch! Ehe Jonathan sich versieht, ist er in einem perversen Spiel gefangen. Sein Einsatz erhöht sich ins Unermessliche, als der Wahnsinnige diejenigen bedroht, die er liebt. Sein einziger Ausweg: Er muss einen letzten, lebensgefährlichen Job als Monarch erledigen.
Mein Kommentar: Bei Kunstdieb muss ich immer an WhiteCollar denken – mal sehen ob Jonathan Hall auch so ein Schlitzohr ist!

978-3-499-27072-7Paul Mendelson – Die Unschuld stirbt, das Böse lebt
Inhalt:
In Kapstadt werden in einem Müllcontainer die Leichen zweier Halbwüchsiger gefunden – nackt und in Plastikfolie gewickelt. Die Obduktion ergibt: Die Jungen hatten jahrelang keine Sonne gesehen. Sie wurden sexuell missbraucht. Jeder der beiden ist an einem Schuss direkt ins Herz gestorben. Senior Superintendent de Vries erkennt sofort die Verbindung zu einem Fall, an dem er seinerzeit fast zerbrach. Damals verschwanden Kinder weißer Polizisten.
Verdächtige finden sich schnell. Aber de Vries hat zunehmend das Gefühl, manipuliert zu werden. Seine Ermittlungen werden behindert. Hierarchien und Hautfarben scheinen wichtiger als die Lösung des Falls. De Vries holt sich daraufhin nicht ganz legale Unterstützung von außen. Und dann fällt der Name eines Mannes, der schon damals sein Gegner war …
Mein Kommentar: Laut Verlag ein phantastischer Thriller, der „die Grenzen des Genres sprengt“. Na, das will ich unbedingt lesen!

351_43787_164757_xlJim Thomspon – Fürchte den Donner
Inhalt:
Willkommen in Verdon, Nebraska … Lincoln Fargo ist der Patriarch des Fargo-Clans, einer dekadenten Familie, die auf ihrem Landsitz in einer selbstgeschaffenen Welt des Abgründigen lebt. Fargo blickt auf ein Leben in Sünde zurück, seine gottesfürchtige Frau Pearl steigert sich in den Wahn, den Familienbesitz an Gott zu verkaufen, während ihr Sohn Grant immer weiter zerfällt. Doch dies ist nur die Oberfläche der Verkommenheit …
Mein Kommentar: Ich will schon lange einen Jim Thompson lesen – ich nehm aber erst mal den, der schon auf meinem SUB liegt. :-)

 

 

 

Welche Bücher habt ihr denn im Dezember so auf Eure Wunschliste gesetzt?


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Neuerscheinungen im November 2015

Wieder ist ein Monat vorbei und jetzt könnt ihr es wirklich nicht mehr aufhalten: bald ist Weihnachten! Ich freu mich!
Aber zuerst hab ich jetzt dann mal Urlaub. Ganze zwei Wochen. Juchu! Viel Lesezeit… hoffe ich zumindest. :-)
Da wollen wir doch mal sehen, was der November so für uns Leseratten bietet. Hier kommt meine kleine Auswahl:

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Malla Nunn – Tal des Schweigens
Inhalt:
An einem frühen Oktobermorgen des Jahres 1953 wird Detective Sergeant Emmanuel Cooper ins Gebirge geschickt, um einen Todesfall zu untersuchen. Detective Constable Shabalala begleitet ihn als Übersetzer und Fährtenleser.
Wie aufgebahrt liegt Amahle, 17-jährige Tochter eines Zulu-Chiefs, an einem Hang der Drakensberge. Jemand hat Wildblumen über das Mädchen gestreut und ihre Leiche mindestens eine Nacht lang vor Raubtieren beschützt. Doch weder die trauernden Zulus am Fundort noch irgendwer von den weißen Farmern im Tal ist willens, den Ermittlern Hinweise auf den Hintergrund der Tat zu liefern.
Dabei zieht sich mehr als eine soziale Kluft durch die Bevölkerung der Berglandschaft. Eine jahrhundertelange Feindschaft trennt die niederländischstämmigen Afrikaaner von den vermögenderen britischstämmigen Siedlern, die die ›Buren‹ verachten. Auch die ansässigen Zulu-Clans belauern einander voller Argwohn. Und zwischen Schwarz und Weiß verläuft die praktisch unüberbrückbare Trennlinie der Segregation.
Cooper und Shabalala treffen durchweg auf Dünkel, Misstrauen und hartnäckiges Mauern. Eine mächtige Sippe macht ihren politischen Einfluss geltend und versucht die Ermittler kaltzustellen. Jedermann scheint hier Geheimnisse – und Dreck am Stecken – zu haben. Das kollektive Schweigen ist umso rätselhafter, da Amahle scheinbar überall beliebt und geachtet war. Aber sie muss in etwas verstrickt gewesen sein, das die verfeindeten Parteien allesamt deckeln möchten. Hat das Mädchen womöglich ein Doppelleben geführt?
Emmanuel Cooper ist kein Freund diplomatischen Lavierens und Verschleierns, er will den Fall aufklären. Doch je tiefer er bohrt, desto grimmiger wird das Schweigen, das ihm entgegenschlägt. Bis jemand erneut zu Gewalt greift…
Mein Kommentar: Eine weitere Möglichkeit, Afrika kriminalistisch näher zu kommen – und außerdem aus dem Hause Argument, da kann man nichts falsch machen!

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Joe R. Lansdale – Mucho Mojo
Inhalt:
Was ist schlimmer: Das vermüllte Haus eines Messie-Onkels zu erben, mitsamt Kinderleiche im Keller, oder Nachbarn, die dummdreiste Drogendealer sind? Jedenfalls müssen Leonard Pine und sein treuer Kumpel Hap Collins da erst mal richtig aufräumen. Und dann, mit oder ohne Hilfe der Polizei, das Rätsel um die furchtbaren Kindermorde lösen. »Mucho Mojo« ist, nach »Wilder Winter«, das zweite Abenteuer des texanischen Desaster-Duos, und auch hier fließen wieder jede Menge Blut, Schweiß und Lachtränen!
Mein Kommentar: Hap und Leonard muss einfach jeder Krimi-Fan mal gelesen haben und die toll gestalteten Ausgaben des Golkonda-Verlages machen es einem noch leichter, zuzugreifen.

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Mechthild Borrmann – Die andere Hälfte der Hoffnung
Inhalt:
Valentina wartet auf die Rückkehr ihrer Tochter aus Deutschland. Seit Monaten hat sie nichts mehr von ihr gehört. Sie scheint spurlos verschwunden – wie viele andere Studentinnen, die angeblich ein Stipendium in Deutschland erhalten haben. Valentina lebt dagegen in der verbotenen Zone von Tschernobyl, ihrer alten Heimat. Um dem trostlosen Warten und dem bitterkalten Winter zu trotzen und die Hoffnung nicht zu verlieren, beginnt Valentina ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. In Deutschland versteckt währenddessen Martin Lessmann eine junge osteuropäische Frau vor ihren Verfolgern. Als sie sich kurz darauf die Pulsadern aufschneidet, rettet er sie ein zweites Mal – und erfährt Ungeheuerliches.
Mein Kommentar: Ich muss endlich mal einen Mechthild Borrmann lesen – der wandert gleich mal auf die Wunschliste.

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Sam Hawken – Kojoten
Inhalt:
Mehr als 11 Millionen illegale Einwanderer leben und arbeiten in den USA. Die meisten passieren die Grenze über Mexiko. In der heißen Einöde von Texas verbindet Sam Hawken drei Schicksale miteinander. Das der Texas Rangerin Ana Torres, die in der Nähe der Grenzstadt Presidio während einer Kontrolle die Leiche eines Mexikaners findet. Das des ehemaligen Kojoten Luis Gonzales, der früher Einwanderer in die USA schmuggelte und dessen freiwilliger Rückzug als Ladenbesitzer endet, als der Coyote-Boss Ángel Luis‘ erneut seine Dienste in Anspruch nehmen will. Und das der jungen Marisol Herrera, die von El Salvador aufbricht, um ihren Traum zu verwirklichen, in die USA auszuwandern. Hawken beschreibt das eindrucksvolle Porträt einer Grenzregion, in der Menschen spurlos auf der Suche nach dem Glück verschwinden. Mitten im Niemandsland, in dem ein Menschenleben nichts bedeutet.
Mein Kommentar: Ich hab noch ein anderes Buch von Sam Hawken hier stehen… aber das hier zieht bestimmt auch bald in mein Regal ein. :-)

 

Worauf freut Ihr Euch denn im November?


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Neuerscheinungen im Oktober 2015 + Auslosung Gewinnspiel zu Karkloof Blue

Ja, genau. Es ist schon wieder ein Monat vorbei. Die Zeit rast gerade vorbei und Weihnachten naht in großen Schritten. Ich mag Weihnachten ja sehr und freu mich auch jetzt schon drauf, auch wenn die halbe Welt genervt ist, dass es im Supermarkt schon Lebkuchen und Spekulatius gibt. Aber egal. Jetzt kommt erstmal der Oktober und da haben es mir folgende Neuerscheinungen angetan. Eigentlich sind es gar nicht so viel, obwohl ja eigentlich Buchmesse ist. Aber es ist ja auch nur meine Auswahl. :-)

Bevor wir jedoch dazu kommen, möchte ich noch kurz mein Gewinnspiel zu meinem Blogspecial auslosen. Ich habe mich dazu entschlossen diese Beiträge zu kombinieren, weil mein Foto kaputt gegangen ist und ich deshalb diesmal keine Fotos von der Auslosung habe. Leider haben auch nur drei Personen mitgemacht, aber ich denke, dass ist bestimmt so, weil alle anderen das Buch schon haben, oder? Na, jetzt kann sich auf jeden Fall Gunnar freuen, denn er wird bald ein Exemplar von Karkloof Blue – signiert von Charlotte Otter – sein eigen nennen. Lieber Gunnar, herzlichen Glückwunsch!

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Tal des Schweigens – Malla Nunn
Inhalt:
An einem frühen Oktobermorgen des Jahres 1953 wird Detective Sergeant Emmanuel Cooper ins Gebirge geschickt, um einen Todesfall zu untersuchen. Detective Constable Shabalala begleitet ihn als Übersetzer und Fährtenleser. Wie aufgebahrt liegt Amahle, 17-jährige Tochter eines Zulu-Chiefs, an einem Hang der Drakensberge. Jemand hat Wildblumen über das Mädchen gestreut und ihre Leiche mindestens eine Nacht lang vor Raubtieren beschützt. Doch weder die trauernden Zulus am Fundort noch irgendwer von den weißen Farmern im Tal ist willens, den Ermittlern Hinweise auf den Hintergrund der Tat zu liefern. Dabei zieht sich mehr als eine soziale Kluft durch die Bevölkerung der Berglandschaft. Eine jahrhundertelange Feindschaft trennt die niederländischstämmigen Afrikaaner von den vermögenderen britischstämmigen Siedlern, die die ›Buren‹ verachten. Auch die ansässigen Zulu-Clans belauern einander voller Argwohn. Und zwischen Schwarz und Weiß verläuft die praktisch unüberbrückbare Trennlinie der Segregation. Cooper und Shabalala treffen durchweg auf Dünkel, Misstrauen und hartnäckiges Mauern. Eine mächtige Sippe macht ihren politischen Einfluss geltend und versucht die Ermittler kaltzustellen. Jedermann scheint hier Geheimnisse – und Dreck am Stecken – zu haben. Das kollektive Schweigen ist umso rätselhafter, da Amahle scheinbar überall beliebt und geachtet war. Aber sie muss in etwas verstrickt gewesen sein, das die verfeindeten Parteien allesamt deckeln möchten. Hat das Mädchen womöglich ein Doppelleben geführt? Emmanuel Cooper ist kein Freund diplomatischen Lavierens und Verschleierns, er will den Fall aufklären. Doch je tiefer er bohrt, desto grimmiger wird das Schweigen, das ihm entgegenschlägt. Bis jemand erneut zu Gewalt greift…
Mein Kommentar: Aus dem Hause Argument – damit ist alles gesagt!

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Adrian McKinty – Gun Street Girl
Inhalt:
Das wohlhabende Ehepaar Kelly wird brutal ermordet. Kurz darauf entdeckt man am Meeresufer die Leiche ihres Sohnes Michael. Als die Polizei auch noch auf einen Abschiedsbrief stößt, in dem Michael die Tat gesteht, wird die Akte schnell geschlossen. Aber irgendetwas scheint an der Sache faul zu sein, schon bald gibt es weitere Opfer.
Duffy muss ins wenig geliebte englische Nachbarland reisen und in den elitären Kreisen von Oxford ermitteln. Stets an seiner Seite: die MI5-Agentin Kate – wertvolle Informantin und geheime Schwachstelle des katholischen Bullen. Und während sie ihm ein verlockendes Angebot macht, das sein ganzes Leben verändern könnte, gerät Duffy immer tiefer hinein in einen Fall, der ihm mächtige Gegner beschert.
Zu mächtig vielleicht…
Mein Kommentar: Hmmm… ich dachte, Sean Duffy würde nur einen Dreiteiler ergeben – anscheinend doch eine Serie.

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Charles Willeford – Neue Hoffnung für die Toten
Inhalt:
Hoke Moseley bekommt von seinem Chef den Auftrag, fünfzig bereits zu den Akten gelegte Morde neu aufzurollen: neue Hoffnung für die Toten und damit neue Probleme für den vom Leben ohnehin schon stark gebeutelten Detective. Denn chronisch pleite und übergewichtig muss Moseley sich bereits mit dem Tod eines Junkies, stumpfsinnigen Dienstverordnungen, liebestollen Hunden und verwesenden Rentnern auseinandersetzen. Und plötzlich stehen auch noch Hokes minderjährige Töchter vor der Tür und wollen bei ihm wohnen.
Mein Kommentar: Und schon wieder kommt ein nächster Teil heraus bevor ich den Vorgänger gelesen habe. Seufz… es gibt einfach zu viele Bücher für meine knappe Lesezeit.

 

So, das war es heute schon. Falls ihr etwas vermisst… ja, genau. „Der Tag der Lerche“ von Jo Walton ist endlich erschienen – ihr könnt Euch drauf stürzen! So wie ich… :-)
Mein Oktober ist ja recht dünn gesät – wie sieht es bei Euch denn aus? Worauf wartet ihr sehnsüchtig?


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Neuerscheinungen im September 2015

Es ist wieder soweit! Ein neuer Monat steht vor der Tür und es gibt wieder eine Menge Neuerscheinungen. Natürlich gibt es hier wieder nur einige der Thriller/ Krimis, die mir speziell ins Auge gefallen sind.

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Charlotte Otter – Karkloof Blues
Inhalt:
KwaZulu-Natal, Südafrika heute. Journalistin Maggie Cloete ist in der Welt herumgekommen. Ein Job als stellvertretende Nachrichtenredakteurin der Tageszeitung Gazette bringt sie zurück in ihre Heimatstadt Pietermaritzburg, wo sie prompt zwischen die Fronten widerstreitender Interessen gerät: Der Papierkonzern Sentinel versteht sich gut aufs Greenwashing und stellt sich als Wohltäter der Region dar. Daran ändern auch die Proteste einer Truppe von Umweltschützern nichts, zu denen Maggies Bruder gehört. Die Konzernleitung will nämlich den Sektor Karkloof 7 roden, ein unberührtes Waldstück und Refugium selten gewordener heimischer Arten. Eigentlich war es Stammesland, doch mit den ursprünglichen Eigentümern hat man sich längst arrangiert. Überhaupt verfügt Sentinel über exzellente Beziehungen. Maggie argwöhnt, dass der Tod des Ökologen David Bloom nicht einfach der Selbstmord eines frustrierten Idealisten war, der eine bedrohte Schmetterlingsart retten wollte. Aber ihre Vorgesetzte pfeift sie energisch zurück: Sie will in der Gazette keine schlechte PR für Sentinel sehen. Dann machen die Forstarbeiter im Sektor Karkloof 7 einen grausigen Fund. Maggie mobilisiert ihre Recherchekünste und bekommt den Zipfel einer Vorgeschichte zu fasssen, die zurückreicht in die Zeit von Segregation und staatlich protegiertem Mord. Haben hier neue Seilschaften unbekümmert das blutige Erbe der alten angetreten? Aber auf Maggie Cloete wartet noch die vielleicht bitterste Überraschung ihres Lebens…
Kommentar: Der nächste Krimi von Charlotte Otter – ich freu mich riesig!

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Die stille Bestie – Chris Carter
Inhalt:
Profiler Robert Hunter vertraut nur wenigen Menschen. Eigentlich gibt es nur einen, für den er immer seine Hand ins Feuer legt. Lucien Folter, seinen Freund aus Studientagen. Beide können Menschen besser lesen als jeder andere. Hunter vertraute Folter seine engsten Geheimnisse an. Bis dieser plötzlich verschwand. Jetzt kommt ein Anruf. Die Körperteile unzähliger Mordopfer sind aufgetaucht, grausige Trophäen. Angeklagt ist Lucien Folter. Und er will nur mit einem reden: Robert Hunter…
Kommentar: Die Hunter und Garcia Reihe geht weiter – da ich die vorablesen Aktion verpasst habe, muss ich mich wohl noch ein wenig gedulden…

 

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Harald Gilbers – Odins Söhne
Inhalt:
Kommissar Oppenheimer ist untergetaucht und muss sich mit Schwarzmarktgeschäften über Wasser halten. Als dabei ein brutaler Mord geschieht, wird seine Unterstützerin Hilde verhaftet, denn der Tote ist ihr Ehemann, SS-Hauptsturmführer Erich Hauser. Zwar sind die beiden seit Jahren getrennt, doch Hilde als Regimegegnerin hätte ein Motiv: Der skrupellose Mediziner Hauser war KZ-Lagerarzt im Osten und hat dort Versuche an Menschen durchgeführt. Oppenheimer muss alles riskieren, um Hilde aus den Fängen der NS-Justiz zu retten. Schon bald findet er Hinweise darauf, dass ein mysteriöser Kult in den Mordfall verstrickt ist …
Kommentar: Vielleicht schaffe ich es ja im September erstmal Teil 1 zu lesen… ;-)

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Fremde Treue – William McIlvanney
Inhalt:
Laidlaws dritter und – bisher – letzter Fall! Scott Laidlaw ist tot. Der tragische Autounfall seines Bruders erschüttert Jack Laidlaw schwer – in tiefer Trauer und mit dem ihm eigenen Durst macht er sich auf in die schottische Provinz, um herauszufinden, was wirklich geschah. Während Laidlaw versucht, die letzten unglücklichen Tage seines Bruders zu rekonstruieren, wird ihm schnell klar, dass die Abgründe hinter der dörflichen Fassade mindestens ebenso tief sind wie in der Glasgower Unterwelt und in seiner Vergangenheit, in die ihn seine Recherchen unweigerlich zurückführen…
Kommentar: Und auch hier sollte ich endlich mal Teil 1 lesen, denn ich schon lange im Regal stehen habe.

 

Nachträglich für August möchte ich noch folgendes Buch vorstellen:
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Martin Walker – Germany 2064
Inhalt:
Deutschland ist in zwei Welten geteilt: High-Tech-Städte mit selbstlenkenden Fahrzeugen und hochentwickelten Robotern im engmaschigen Netz staatlicher Kontrolle stehen Freien Gebieten gegenüber, in denen man naturnah in selbstverwalteten Kommunen lebt. An der Grenze zwischen diesen beiden Welten wird bei einem Konzert die Folksängerin Hati Boran entführt – angeblich vom neusten Roboter des Wendt-Konzerns, einst mittelständischer Zulieferer der süddeutschen Automobilindustrie. Gleichzeitig findet ein Überfall auf einen Transportkonvoi statt – die Beute sind hochwirksame Neobiotika gegen sich rasend schnell ausbreitende Seuchen. In einem komplizierten Geflecht aus Industriespionage, organisiertem Verbrechen, Tradition und Ethos ermittelt Hauptkommissar Bernd Aguilar. Doch die Lösung des spektakulären Falles bringt auch in seinem Leben eine unerwartete Wendung.
Kommentar: Krimi und Zukunft – dafür bin ich immer zu haben!

 

Und weiterhin hibble ich „Der Tag der Lerche“ von Jo Walton entgegen, dass es leider auch im August noch nicht in den Handel geschafft hat. Was habt Ihr Euch so für den September ausgespäht?


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Neuerscheinungen im August 2015

Eigentlich sollte hier und heute die nächste und letzte Eva Wylie Rezension erscheinen. Nur gefällt mir meine Version noch nicht und leider hatte ich in den letzten Tagen keine Zeit, diese nochmal zu überarbeiten. Aus diesem Grund bekommt ihr heute schon mal die Neuerscheinungen für August 2015 und vermutlich am Freitag die letzte Eva Wylie Rezension serviert.

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Adam Sternbergh – Feindesland
Inhalt:
Terroristen haben New York zweimal in die Luft gesprengt. Das World Trade Center und den Times Square. Beides hat einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Eine Weile lang ist es ruhig gewesen. Kein Wunder, wenn alle nur träumen. Aber jetzt scheinen die Terroristen tatsächlich einen Weg gefunden zu haben, in die Träume einzudringen … Spademan stellt sich ihnen entgegen.
Mein Kommentar: Endlich – Spademan ist wieder da!

 

 

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Wallace Stroby – Kalter Schuss ins Herz
Inhalt:
Crissa Stone ist Profi – und knallhart. Die clevere Meisterdiebin ist gut im Geschäft. Wenn es allerdings um ihren Lover geht, bekommt die scheinbar undurchdringliche Fassade Risse. Um ihn aus dem Knast zu holen, braucht sie Geld. Viel Geld. Durch den Überfall auf eine hochkarätig besetzte Pokerrunde gerät Crissa ins Visier eines Auftragskillers namens »Eddie der Heilige«. Denn Eddie ist ein Profi – und auch er will die Beute für sich haben.
Mein Kommentar: Eine Meisterdiebin – immer her damit!

 

 

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Beate Maxian – Tod in der Hofburg
Inhalt:
Ganz Wien ist anlässlich des Jahreswechsels in Feierlaune. Auch Journalistin Sarah Pauli – sie hat tatsächlich Karten für das weltberühmte Neujahrskonzert der Philharmoniker ergattert. Doch die feierliche Hochstimmung schlägt in tiefes Entsetzen um: Als die Besucher nach der Veranstaltung den Konzertsaal verlassen, eröffnet ein Heckenschütze das Feuer und tötet ein Ehepaar. Sarah lässt die schreckliche Tat keine Ruhe. Sie recherchiert und entdeckt einen Zusammenhang mit einem Mord, der sich wenige Tage zuvor in der Wiener Hofburg ereignet hat. Doch der Todesschütze nimmt schon sein nächstes Opfer ins Visier …
Mein Kommentar: Der nächste Sarah Pauli Krimi – ich freu mich schon auf ein Wiedersehen in Wien.

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Tanja Carver – Morgen früh, wenn du willst
Inhalt:
Ein unauffälliges Haus in den Vororten. Innen ein vermeintliches Kinder-Idyll mit pinkfarbenen Tapeten, gelben Schleifchen und einem reich gedeckten Kuchentisch. Es ist wie ein Puppenhaus. Und am Tisch sitzt eine Puppe, in Lebensgröße, mit blonden Zöpfen und in einem rosa Kleidchen. Sie ist blutverschmiert und tot. DI Phil Brennan ist von dem Tatort verstört und noch mehr von der Toten. Sie hatte sich genau diesen Tod gewünscht. Phil bittet seine Frau, Polizei-Profilerin Marina, um Hilfe. Jagen sie einen Einzeltäter, einen »Puppenspieler«? Oder hängen die Morde mit dem Kult zusammen, dem auch einer ihrer Kollegen zu huldigen scheint?
Mein Kommentar: Hmm… da sollte ich wohl den letzten Teil noch davor lesen.. ;-)

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Jenny Rogneby: Leona – Die Würfel sind gefallen
Inhalt:
Stockholm: Ein siebenjähriges Mädchen betritt blutüberströmt eine Bank und schaltet einen Kassettenrekorder ein. Eine Stimme fordert Geld im Austausch für das Leben des Kindes. Die Angestellten sind entsetzt. Kurz darauf verlässt das Mädchen die Bank mit sieben Millionen Kronen und verschwindet. Der Fall macht Schlagzeilen. Bei der Polizei wird Leona Lindberg mit den Ermittlungen beauftragt. Leona ist 34, verheiratet und selbst Mutter von zwei Kindern. Sie gilt als Außenseiterin, doch ihr Ruf ist tadellos. Aber diesmal führen ihre Ermittlungen in eine Sackgasse, denn von dem Mädchen fehlt jede Spur. Und jeder scheint etwas zu verbergen. Allen voran Leona selbst.
Mein Kommentar: Das Cover spricht mich an… mal sehen, ob es hält, was es verspricht.

 

Und weil es so schön ist und das Buch hoffentlich endlich im August erscheint – ich warte so sehnsüchtig darauf – hier nochmal eine Erinnerung:
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Jo Walton – Der Tag der Lerche
Inhalt:
Im Sommer 1949, acht Jahre nach dem Friedensschluss mit Hitler, treibt Großbritannien unaufhaltsam einer düsteren Zukunft entgegen. Hitler wird zu einem Staatsbesuch erwartet, und in einem Londoner Vorort explodiert eine Bombe und reißt zwei Menschen in den Tod.
Inspector Carmichael würde Scotland Yard und auch das Land lieber heute als morgen verlassen, seit er gezwungen wurde, einen Mörder zu decken: keinen Geringeren als Premierminister Mark Normanby. Nun kommt er einer Verschwörung von königstreuen Patrioten, Kommunisten und IRA-Kämpfern auf die Spur, die ein Attentat auf den Premierminister und auf Hitler planen.
Doch die Attentäter sind auf die Hilfe der Schauspielerin Viola Lark angewiesen, die nur für das Theater lebt und mit der Rolle als Hamlet den Höhepunkt ihrer Karriere erreicht hat. Die Zeit gerät aus den Fugen, und alle müssen Entscheidungen treffen, deren Folgen nicht abzusehen sind.
Mein Kommentar: Ich hibble weiterhin sehnsüchtig….

Und? Worauf wartet ihr so im August?


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Neuerscheinungen im Juli 2015

Und schon wieder ist ein Monat vorbei und man kann freudig einen Blick auf die Neuerscheinungen im Juli 2015 werfen.
Meine Favoriten sind folgende:

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Denise Mina – Der Hintermann
Inhalt:
In Glasgow wird der dreijährige Brian Wilcox von zwei Elfjährigen brutal ermordet. Trotz der erdrückenden Beweislast kann die junge Journalistin Paddy Meehan nicht glauben, dass die beiden Jungen die Tat aus eigenem Antrieb begangen haben. Auffällige Parallelen zu einem Mordfall, der Jahre zurückliegt, lassen sie nicht ruhen. Von der Polizei belächelt, begibt sie sich auf Spurensuche und kommt schon bald dem wahren Täter gefährlich nahe…
Meine Meinung: Nachdem ich neulich meinen ersten Mina mit „Das Vergessen“ gelesen habe, möchte ich doch unbedingt mehr von Frau Mina kennen lernen…

 

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Linda Castillo – Mörderische Angst
Inhalt:
1979: Ein amischer Vater und vier seiner Kinder sterben bei einem missglückten Raubüberfall. Seine Frau wird von den Tätern entführt und nie wieder gesehen. Allein der vierzehnjährige Sohn Billy Hochstetler überlebt diese grausame Nacht.
2014: Jeder in Painters Mill weiß, dass es auf der verlassenen Farm der Familie Hochstetler spukt. Aber nur einige wenige wissen, was damals in jener Nacht tatsächlich geschah. Und nun wird einer nach dem anderen auf grausame Weise ermordet. Wer ist ihrem Geheimnis auf die Spur gekommen?
Meine Meinung: Ein weiterer Krimi um Kate Burkholder – auch wenn die Serie mittlerweile ein wenig die „Amish“-Aufregung verloren hat, macht es Spaß, der Serie zu folgen.

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Richard Montanari – Der Abgrund des Bösen
Inhalt:
Die Detectives Kevin Byrne und Jessica Balzano werden zu einem bizarren Tatort gerufen: Einem Mann wurde ein Eisenbahnnagel in den Kopf geschlagen. Dann setzte der Mörder ihn blutüberströmt auf eine Bank in einem öffentlichen Park. Das ist erst der Anfang einer Reihe von Morden, die zum Philadelphia State Hospital führen – und zu den Albträumen, die dort immer noch lauern. Das Krankenhaus war einst berüchtigt wegen seiner Insassen: psychisch kranke Kriminelle. Vor Jahren brannte es bis auf die Grundmauern nieder. Was niemand ahnt: Einer hat das Feuer überlebt. Und er hat die Stadt niemals verlassen …
Meine Meinung: Und noch eine Serie, die weiter geht und ich gerne lese – auf nach Philadelphia!

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Jax Miller – Freedom’s Child
Inhalt:
Sie raucht, sie flucht, sie trinkt. Und lässt sich von niemandem was sagen. Jeder in der Stadt schätzt – oder fürchtet – Freedom Oliver. Keiner kennt ihren wahren Namen, ihr altes Leben: ausgelöscht. Das Leben, in dem sie ihren Mann erschoss, den Schwager ans Messer lieferte und ihre Kinder verlor. Das Leben, das sie für das Zeugenschutzprogramm hinter sich ließ. Nur spät in der Nacht verfolgt Freedom per Facebook, wie Mason und Rebekah erwachsen werden.
Und dann kommt der Tag. Der Tag, an dem ihre Feinde Rache schwören. An dem Rebekah verschwindet. Und Freedom weiß: Sie kann sich nicht länger verstecken, sie muss handeln …
Meine Meinung: Hört sich sehr spannend an. Wir werden sehen…

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Franzobel – Groschens Grab
Inhalt:
In Wien-Ottakring wird eine entstellte Leiche gefunden: Ernestine Papouschek, 82, pensionierte Buchhändlerin und Bestsellerautorin von „Die Rübenkönigin“. Darin berichtet sie offen von ihren Erlebnissen mit Liebhabern, die sich auf die Annonce „Rüstige Pensionistin sucht Partner für Matratzensport“ gemeldet hatten. Ihr Tod führt Kommissar Groschen ins Verlagsmilieu, hinter Klostermauern, nach Sarajevo und unter ehemalige Kommunarden. Rasch gibt es eine Reihe Verdächtiger: den hünenhaften Nachbarn mit Lederjacke, den windigen Verleger und den Ex-Häftling Tode Todic. In diesem spannenden Österreich-Krimi tun sich Abgründe auf, die Einblick in den Sumpf der Wiener Gesellschaft gewähren.
Meine Meinung: Der zweite Teil um Kommissar Groschen – ich kenne noch keinen, aber dieser hier liebäugelt mit mir.

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K. T. Medina – Das weisse Krokodil
Inhalt:
Als ihr Exmann Luke bei einem Einsatz in einem kambodschanischen Minenfeld stirbt, glaubt die Engländerin Tess Hardy nicht an einen Unfall und macht sich selbst auf nach Battambang. Doch dort stößt sie auf eine Mauer des Schweigens, denn die Menschen haben Angst: Angst vor dem Weißen Krokodil, einem mythischen Todesboten, der in der Dämmerung durch die Reisfelder streift. Dann wird die fürchterlich zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden, dort, wo auch Luke ums Leben kam: an einem Ort tausendfachen Todes – einem der Killing Fields der Roten Khmer. Und etwas an diesem Ort verbindet die schreckliche Geschichte Kambodschas mit Tess‘ eigener Vergangenheit …
Meine Meinung: In Kambodscha war ich literatisch noch nicht unterwegs – da wird es also Zeit.

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Michael Robotham – Um Leben und Tod
Inhalt:
Audie Palmer hat zehn Jahre im Gefängnis verbracht wegen eines bewaffneten Raubüberfalls, bei dem vier Menschen starben und sieben Millionen Dollar verschwanden. Jeder glaubt, dass Audie weiß, wo das Geld ist. Deshalb wurde er nicht nur von seinen Mitinsassen bedroht, sondern auch von den Wärtern schikaniert. Und dann bricht Audie aus – nur wenige Stunden vor seiner Entlassung. Spätestens jetzt sind alle hinter ihm her, dabei will Audie nur ein Leben retten, und es ist nicht sein eigenes …
Meine Meinung: Von Robotham gibt es ja die Reihe um Joe O’Loughlin. Diese Reihe kenne ich leider nicht, aber „Um Leben und Tod“ scheint ein Standalone zu sein – Grund genug, um endlich mal in das Werk von Michael Robotham reinzuschnuppern.

 

Und worauf wartet ihr so im Juli?


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Neuerscheinungen im Juni 2015

Das letzte Mal war ich sehr unglücklich mit meinem Beitrag zu den Neuerscheinungen. Mal ganz abgesehen, dass „Der Tag der Lerche“ noch nicht erschienen ist, hab ich für ein Buch auch das falsche Cover genommen (Hardcover statt Taschenbuch) usw. Da hab ich schon fast überlegt, es in Zukunft zu lassen, aber dann würde mir ja das Vergnügen genommen, in den Neuerscheinungen zu wühlen. Und das geht gar nicht. Also hier sind sie – die Neuerscheinungen im Juni, welche mich magisch angezogen haben:

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Jo Walton – Der Tag der Lerche
Inhalt:
Im Sommer 1949, acht Jahre nach dem Friedensschluss mit Hitler, treibt Großbritannien unaufhaltsam einer düsteren Zukunft entgegen. Hitler wird zu einem Staatsbesuch erwartet, und in einem Londoner Vorort explodiert eine Bombe und reißt zwei Menschen in den Tod.
Inspector Carmichael würde Scotland Yard und auch das Land lieber heute als morgen verlassen, seit er gezwungen wurde, einen Mörder zu decken: keinen Geringeren als Premierminister Mark Normanby. Nun kommt er einer Verschwörung von königstreuen Patrioten, Kommunisten und IRA-Kämpfern auf die Spur, die ein Attentat auf den Premierminister und auf Hitler planen.
Doch die Attentäter sind auf die Hilfe der Schauspielerin Viola Lark angewiesen, die nur für das Theater lebt und mit der Rolle als Hamlet den Höhepunkt ihrer Karriere erreicht hat. Die Zeit gerät aus den Fugen, und alle müssen Entscheidungen treffen, deren Folgen nicht abzusehen sind.
Mein Kommentar: Ich hibble sehnsüchtig….

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Oliver Bottini – Ein paar Tage Licht
Inhalt:
Algerien: Afrikas größtes Land, mit Reichtum gesegnet, im Innersten zerrissen. Hier wird ein deutscher Rüstungsmanager entführt, angeblich von islamistischen Terroristen, so der algerische Geheimdienst.
Doch für BKA-Mann Ralf Eley, an der deutschen Botschaft in Algier stationiert, passen zu viele Puzzlestücke nicht zusammen. Allerdings kann er nicht ermitteln, ohne die Ausweisung zu riskieren. Also tut er es diskret, mithilfe der algerischen Untersuchungsrichterin Amel, seiner heimlichen Geliebten.
Bald wird klar, dass es um viel mehr geht als um das Leben eines Entführten. Denn zahlreiche Spuren führen nach Deutschland, zu einem schwäbischen Waffenhersteller. Und Eley begreift: Wenn er die Wahrheit ans Licht bringen will, muss er alles aufs Spiel setzen.
Mein Kommentar: Mal ein Krimi, bei dem ich es geschafft habe, auf das TB zu warten. Gelingt mir gerade leider nicht immer…

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Robert Crais – Unter Verdacht
Inhalt:
Scott James ist Cop beim Los Angeles Police Department. Eines Nachts kommt es zu einem tragischen Vorfall. Scotts Partnerin Stephanie wird von fünf maskierten Gangstern erschossen, er selbst überlebt schwer verletzt. Elf Wochen später: Scott hat sich erholt, besessen davon, Stephanies Mörder zu finden. Da er noch immer traumatisiert ist, wird Scott zur Hundestaffel versetzt. Als er von Ermittlern des Dezernats für Polizeiinterna vom Dienst suspendiert wird, ahnt er, dass seine Feinde womöglich in den eigenen Reihen zu finden sind. Scott kann niemandem mehr trauen und muss schon bald ums nackte Überleben kämpfen …
Mein Kommentar: Schon bestellt….

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Don Winslow – Das Kartell
Inhalt:
Als Don Winslows Meisterwerk gilt der monumentale Roman „Tage der Toten“ über den Drogenkrieg in Mexiko, für den er sechs Jahre lang intensiv recherchierte. Nun ist Art Keller, der berühmte US-Drogenfahnder aus „Tage der Toten“, zurück. Mit großem Erfolg hat er sich darangemacht, in die Strukturen der mexikanischen Drogenmafia einzudringen. Mit so viel Erfolg, dass die Drogendepots aufflogen und die Narcotraficantes die Jagd auf ihn eröffneten. In „Das Kartell“ wird Art Keller feststellen, dass das Drogen- und Waffengeschäft unfassbare Dimensionen angenommen hat und der Feind aus einer ganz unerwarteten Richtung kommt.
Mein Kommentar: Hab ich bei vorablesen.de gewonnen. Das Buch ist seeeehr dick. Sieht mir aus, als wäre es was für das nächste Wochenende mit dem Feiertag. ;-)

Und? Was ist für Euch so im Juni dabei???


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Neuerscheinungen im Mai

Schon wieder ist ein Monat rum. Ich hab noch immer massenhaft neue Titel von der Buchmesse hier liegen und mein alter SUB blickt mich auch immer wieder bedrohlich an, doch das kann mich nicht aufhalten. Ich schau mir trotzdem an, was es Neues im Mai gibt und ich bin mir sicher, ein paar von den Büchern werden ihren Weg in meine Wohnung finden.

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Jo Walton – Der Tag der Lerche
Inhalt:
Im Sommer 1949, acht Jahre nach dem Friedensschluss mit Hitler, treibt Großbritannien unaufhaltsam einer düsteren Zukunft entgegen. Hitler wird zu einem Staatsbesuch erwartet, und in einem Londoner Vorort explodiert eine Bombe und reißt zwei Menschen in den Tod.
Inspector Carmichael würde Scotland Yard und auch das Land lieber heute als morgen verlassen, seit er gezwungen wurde, einen Mörder zu decken: keinen Geringeren als Premierminister Mark Normanby. Nun kommt er einer Verschwörung von königstreuen Patrioten, Kommunisten und IRA-Kämpfern auf die Spur, die ein Attentat auf den Premierminister und auf Hitler planen.
Doch die Attentäter sind auf die Hilfe der Schauspielerin Viola Lark angewiesen, die nur für das Theater lebt und mit der Rolle als Hamlet den Höhepunkt ihrer Karriere erreicht hat. Die Zeit gerät aus den Fugen, und alle müssen Entscheidungen treffen, deren Folgen nicht abzusehen sind.

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Merle Kröger – Havarie
Inhalt:
In einer windigen Nacht steigen zwölf Männer in ein Schlauchboot, versuchen Spaniens Küste zu erreichen. Unter dem dunklen Himmel zieht ein gewaltiges Kreuzfahrtschiff dahin. Ein irischer Frachter verlässt den algerischen Hafen mit leeren Containern an Bord. Und in Cartagena liegt ein Kreuzer der Seenotrettung in Bereitschaft.
Das Mittelmeer: Ferienparadies, Wiege der Kultur, Burggraben der Festung Europa. Merle Krögers Roman ist ein messerscharfes Porträt heutiger Lebensweisen und ein seetüchtiger Politthriller.
Im Hafen von Oran liegt der alte Frachter Siobhan aus Dublin zum Auslaufen bereit. Der ukrainische Ingenieur überwacht das Zollprozedere.
Lalita Masarangi, Security Officer auf dem Kreuzfahrtschiff Spirit of Europe, hat nicht viel Spielraum für Privatleben. Trotzdem forscht sie nach, als der Bandleader verschwindet. Sie kann das nicht einfach auf sich beruhen lassen.
Plötzlich unterbricht der Luxusliner seine Fahrt und meldet der spanischen Küstenwache ein manövrierunfähiges Schlauchboot mit Flüchtlingen. Laut Seerecht muss die Spirit of Europe bei dem havarierten Zodiac bleiben, bis der Seenotrettungskreuzer eintrifft. Passagiere drängen sich an der Reling, machen Handyfotos, filmen. Fünfzehn Decks tiefer in der Wäscherei spielt sich ein Drama ab, von dem die zahlenden Gäste an Bord nichts bemerken. Und Lalita sucht noch immer nach dem philippinischen Musiker…

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Sara Gran – Dope
Inhalt:
New York City, 1950. Josephine (»Joe«) hat es nie leicht gehabt. Ihr Leben war schon verpfuscht, bevor es richtig begann. Eigentlich müsste sie längst tot in irgendeinem Hinterhof liegen, von einer Kugel oder dem Heroin dahingerafft. Doch sie hat noch mal die Kurve gekriegt – und scheint plötzlich das Glück auf ihrer Seite zu haben: Ein wohlhabendes Paar bietet Joe 1000 Dollar; sie soll dessen verschwundene Tochter wiederfinden, die offenbar in die Unterwelt des Big Apple abgedriftet ist. Leicht verdientes Geld, denkt Joe. Aber so leicht ist es nun auch wieder nicht: Freund ist von Feind kaum zu unterscheiden, und nicht jede Falle erkennt man gleich …

 

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Tim Parks – Der ehrgeizige Mr. Duckworth
Inhalt:
Morris Duckworth ist von seiner eigenen Genialität und moralischen Untadeligkeit felsenfest überzeugt. Wenn er also ein Durchschnittsleben auf unterstem ökonomischen Niveau führen muss, sind andere schuld.
Um reich zu werden und in die gute Gesellschaft Veronas aufzusteigen, schreckt er vor nichts zurück. Erpressung und Entführung, Mord und Totschlag sind manchmal einfach unvermeidlich.
Morris Duckworth kann – in aller Unschuld – einfach nicht verstehen, warum andere Leute reich sind und er nicht.
Massimina Trevisan, die reich ist, versteht – in aller Unschuld – nicht, warum sie Morris nicht auch noch haben kann.

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Edo Popovic – Die Spieler
Inhalt:
Der Außenseiter Boris gerät unter Verdacht, einen Angriff auf die amerikanische Botschaft in Zagreb vorbereitet zu haben. Mladen Folo, unfreiwilliger Chef der dubiosen Abteilung für Kulturterrorismus, der Sensationsjournalist Dragoner und der Polizeispitzel Märzhase verwickeln ihn in ein Netz aus Politik, Polizei und Medien. Später wird der Märzhase tot in einer Kneipentoilette aufgefunden, doch die Polizei zeigt kein Interesse an dem Fall. Folo lernt die Stripperin Žana kennen, die einen Brief hat, den ihr Märzhase hinterließ. Das weckt Folos Neugier, und seine Recherchen führen ihn tief in das kriminelle Milieu Zagrebs…

 

Tja, und dann muss ich doch tatsächlich noch einen Nachtrag zum April machen. Irgendwie sind mir doch da zwei Bücher untergegangen. „Abpfiff“ von Dominique Manotti habe ich ja schon extra nachgemeldet, nun fehlt noch der neue Krimi von Victor Gary:

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Victor Gary – Soro
Inhalt:
Port-au-Prince, 12. Januar 2010: Kaum dem Erdbeben entronnen, erhält Inspektor Azémar einen neuen Spezialauftrag seines Freundes und Vorgesetzten Kommissar Solon: Er soll herausfinden, mit wem die Frau des Kommissar in dem Stundenhotel war, unter dessen Trümmern ihre Leiche gefunden wurde. Dumm nur, dass dieser Mann der Inspektor selbst war … Außerdem ist da der berühmte Maler, der angeblich dem Erdbeben zum Opfer gefallen ist. Ausgerechnet in dieser heiklen Lage ist auf den bisher besten Verbündeten des Inspektors, den aromatisierten Zuckerrohrschnaps namens soro kein Verlass mehr. Einmal mehr kann Azémar nur seiner Intuition und seiner Beretta vertrauen….

Ist etwas für Euch dabei? Oder liebäugelt ihr mit ganz anderen Titeln im Mai?