Die dunklen Felle

Krimis, Thriller und Science Fiction

Shorty | Terror: Neun Mörder – Robert B. Parker

Ein Kommentar


Robert B. Parker – Neun Mörder
Verlag: Pendragon
Übersetzerin: Monika Elwenspoek
216 Seiten
ISBN: 978-3865325099

 

 

 

 

 

Worum geht es?
Bei einem Terroranschlag in London sterben Frau und Tochter des reichen Geschäftsmanns Hugh Dixon, er selbst überlebt schwer verletzt. Die Organisation „Liberty“ bekennt sich zu dem Attentat. Ein Jahr nach dem Anschlag engagiert Dixon Spenser, er soll die neun Attentäter aufspüren, nachdem die Polizei nur mit Zeichnungen aufgrund Dixons Erinnerungen ausgestattet, nicht erfolgreich war. Und Dixon ist es völlig egal, ob Spenser die Täter tot oder lebendig aufspürt, nur Beweise will Dixon sehen.

Einer wie der andere?
Harter Tobak diesmal. Dixon war mit seiner Familie in einem Restaurant, es war kein politisches oder militärisches Ziel, es war schlicht und einfach Terror. Spenser lockt also nicht nur Dixons fürstliche Bezahlung, sondern das heere Ziel, diese Organisation aufzuspüren. Das ist gar nicht so leicht, muss er dafür doch sein angestammtes Gebiet verlassen. Von London über Kopenhagen nach Amsterdam – Spenser in Europa!

Opfer, Tat und Täter
Unschuldige Opfer, eine sinnlose Tat und verblendete, fanatische Täter

Themen
Terror ist kein Thema des neuen Jahrtausends, auch wenn es vielen so vorkommt. Und Religion ist kein Alleinstellungsmerkmal hierbei. Das Buch verfasste Parker Ende der 70er und die Ziele von „Liberty“ sind so verworren und unlogisch wie fanatisch: gegen die Kommunisten,  für die Vernichtung der Schwarzen, Afrika für die Weißen. Doch auch hier funktioniert die Organisation wie heute noch – es gibt Geldgeber und Führer im Hintergrund und verblendete Massen, die sich lenken lassen und sich in die erste Reihe stellen. Erschreckend.

Was war gut?
Spenser in Europa! Und Spenser holt Hawk nach! Yeah!
Wie vermutet, darf Hawk jetzt öfters mitspielen und ist definitiv eine Bereicherung für die Krimis, auch wenn ich den Söldner jetzt nicht als Protagonisten haben wollen würde. Da ist mir Spenser doch lieber, dessen Gerechtigkeitssinn, Einsatz für seine Klienten und Ausdauer mich immer wieder begeistern. Die Story ist schon ein hartes Stück, sinnloser Terror ist einfach schwer zu verdauen. Gelungen fand ich allerdings auch, dass Spenser nach Erfüllung des Auftrags keineswegs aus Europa abreist…

Was war schlecht?
Eigentlich finde ich es ja gut, dass die Spensers nur so 200+ Seiten haben, aber manchmal möchte ich doch länger was davon haben. Wie gut, dass ich noch so ca. 30 Bände vor mir habe….

FAZIT:
Ich bin und bleibe Spenser-Fangirl – die Krimis um den gerechtigkeitsliebenden und niemals aufgebenden Privatdetektiv haben es mir einfach angetan.

 

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