Die dunklen Felle

Krimis, Thriller und Science Fiction

Shorty | Familienbande: Fromme Wünsche – Sara Paretsky

Ein Kommentar


Sara Paretsky – Fromme Wünsche
Verlag: Piper
Übersetzer: Uta Münch
227 Seiten
ISBN: 978-3492983730

 

 

 

 

Worum geht es?
V.I. Warshawski ist gar nicht begeistert. Ihre Tante Rosa hat ein Problem und möchte, dass V.I. für sie ermittelt. Zähneknirschend übernimmt sie den Fall, aber nur, weil ihre Mutter Gabriella ihr auf dem Totenbett das Versprechen abgerungen hat, sich um ihre Tante zu kümmern, wenn sie was braucht. Tanta Rosa macht die Buchhaltung für das Sankt Albert Klosters. Als sich die Aktien für 5 Millionen im Safe des Klosters als gefälscht herausstellen, gerät Rosa unter Verdacht, zusammen mit einigen Klosterbrüdern.

Einer wie der andere?
Abgesehen davon, dass V.I. sich erst ein wenig sträubt, ermittelt sie gekonnt wie immer. Wirtschaftsverbrechen sind ihr Ding und auch gar nicht langweilig. Ein Bekannter aus dem letzten Teil taucht auf und engagiert sie gleich auf zweierlei Weisen. Und tatsächlich verbinden sich die beiden Fälle miteinander. Das mag sich unwahrscheinlich anhören, passt hier aber sehr gut und fließt lückenlos ineinander.

Opfer, Tat und Täter
Zuerst gibt es keinen Mord, doch der lässt nicht lange auf sich warten. Eine alte Freundin, die V.I. für einen Rat hinzuzieht, wird ermordet. Tragisch, aber motivierend, denn auch wenn V.I. keine rechte Lust hat für ihre Tante zu ermitteln – die/den MörderIn ihrer Freundin will sie auf jeden Fall dran kriegen!

Themen
Aktien, Aktienanteile, Firmenübernahmen, Corpus Christi, der Vatikan.

Was war gut?
Ich weiß gar nicht, wie die das immer machen, aber die AutorInnen, die PrivatdetektivInnen als Protagonisten haben, können mich einfach immer einfangen. Und Sara Paretsky ist darin eine Meisterin. Das Buch hatte ich so schnell weggelesen, wie auch die anderen von Sara Paretsky und es wird ganz bestimmt nicht mein letzter bleiben.

Was war schlecht?
Ich bin kein Experte im Aktienhandel, aber irgendwie ist mir, als hätten die falschen Aktien früher auffallen sollen. Schließlich gibt es doch Dividenden und so was – ist das der guten Rosa nicht aufgefallen, dass es aus den falschen Aktien keine Einkünfte gab? Ist aber auch egal – das macht das Buch nun nicht weniger spannend.

FAZIT:
Ein weiterer spannender Fall mit der zuerst widerspenstigen V.I. Warshawski, die sich dann aber in den Fall reinkniet und ihn nicht mehr loslässt. Eine Serie, die man unbedingt lesen sollte!

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