Die dunklen Felle

Krimis und Schafe – und Felle (oder Fälle?)

Monatsrückblick Januar 2017

8 Comments

Was soll ich sagen – das neue Jahr fängt nicht gut an.
Gesundheitlich hatte ich ein wenig zu kämpfen und dagegen konnte noch nicht mal eine Woche Urlaub ankommen, meine Bücheranzahl ist nicht so üppig, dafür qualitativ mal wieder sehr vorzeigbar.
Hier sind sie:

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Im frühen Licht des Tages – Lawrence Block (Kurzgeschichte)
Schwarzgeld – Ross Macdonald
Mirror: Prequel – Karl Olsberg (Kurzgeschichte)
Zeit der Finsternis – Malla Nunn
Drei am Haken – Lawrence Block
Schwesterherz – Felix Francis
Blut in den Bayous – James Lee Burke
Hämatom – Lucie Flebbe

Da es zu folgenden Büchern keine Rezension geben wird, ein Einzeiler zu den Titeln:

James Lee Burke – Blut in den Bayous: Leider war bei mir ab der Mitte die Luft heraus und mir fehlte Spannung. Nichtsdestotrotz sind die Bücher um Dave Robicheaux etwas Besonders: New Orleans, die Atmosphäre, die Stimmung.

Lucie Flebbe – Hämatom: Lila stürzt in eine Krise (Liebeskummer, etc) und ermittelt um sich wieder aufzurichten – weitestgehend allein. Und das ist auch der Knackpunkt. Die Teamarbeit fehlte und der zweite Teil der Reihe kann leider nicht an den ersten heran reichen.

Gelesen, aber noch nicht beendet habe ich noch “Der aufrechte Mann” von Davide Longo, aber das Buch ist eine Kategorie für sich und ich finde es besser, es nicht auf einmal zu lesen, sondern hin und wieder wegzulegen. Mehr dazu dann spätestens im nächsten Monatsrückblick.

Krankheitsbedingt gab es in der letzten Woche auch keine Rezension, aber die wird natürlich nächste Woche nachgeholt. Eine andere Sache, die es nicht gab, war mein Neuerscheinungsbeitrag – und den wird es auch nicht mehr geben. Ich habe beschlossen, mir diese Mühen zu sparen, vor allem, weil ich sowieso nie ganz damit zufrieden war und regelmäßig eine mir wichtige Neuerscheinung vergessen habe. Zum Ausgleich werde ich ab sofort in den Monatsrückblicken ein Buch, welches im nächsten Monat erscheint, vorstellen. Und hier mein Vorschautipp für Februar:

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Andreas Kollender – Von allen guten Geistern
Inhalt: Im Sommer 1864 verkaufte ein Mann Zwangsjacken. Es war heiß auf dem Marktplatz am Heiligengeistfeld vor den Toren Hamburgs. Die Menschen bestaunten seine seltsame Ware. Der Mann kam aus der Heil- und Irrenanstalt Friedrichsberg. Er war kein Patient. Er war der Leiter. Am Abend des Tages lachte der Mann Fanny Nielsen an und sagte, es sei keine einzige Jacke übrig geblieben. Nicht eine. Er habe den Zwang verkauft. Fanny Nielsen, einer Schauspielerin, gefiel diese Formulierung. Sie legte dem Mann eine Hand auf den Unterarm. Bald darauf kam es zu einem Unglück.
Mein Kommentar: Der Titel erscheint zwar nicht im Krimi-Mäntelchen beim Pendragon Verlag, sondern unter der Literatursparte, doch die Qualität ist in beiden Sparten des Pendragon Verlags grandios, so dass man hier gar nichts falsch machen kann.

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8 thoughts on “Monatsrückblick Januar 2017

  1. Na, sowas. Habe gerade auch ein Buch von Lucie Flebbe gelesen. Band 6 der Reihe. Fand die Figuren und den Stil ganz gut, der Plot war aber nicht so super.

    • Ach, ich glaube, der Plot ist da gar nicht so wichtig. Ich hab gestern “kurz” Band 3 gelesen und war vollauf zufrieden. Es macht einfach Spaß – auch wenn da jetzt keine brisanten Themen behandelt werden oder verstrickte Plots vorkommen. Und Teil 3 war wieder viel besser als Teil 2 – bis Band 6 brauch ich allerdings noch ein wenig. 🙂

  2. Nun les ich schon zum zweiten Mal in meinem direkten Leseumfeld von “Von allen guten Geistern”. Macht nur weiter so, dann will ich es auch lesen XD

    Den Burke hab ich hier auch noch liegen, aber ungelesen. Mal schauen, wie ich es empfinde.

    Ansonsten würde mich noch eine Meinung zu “Zeit der Finsternis” interessieren, sobald damit durch bist. Der Titel lockt auf jeden Fall 🙂

    • Ich glaub, ich darf noch nichts verraten, aber ich kann ja schon mal andeuten, dass es bei mir zu “Von allen guten Geistern” was besonders geben wird – dauert allerdings noch ein wenig, bis es soweit ist.

      Naa, ich will noch nicht zu viel versprechen, aber die Rezi zu “Zeit der Finsternis” soll heute abend online gehen – aber noch ist sie nicht ganz fertig. 🙂

      • Gnaaaaaah *im Kreis renn* Jetzt will ich es erst recht lesen XD

        Und auf die Kritik freu ich mich schon mal still :3

      • Muhaha… so hab ich das gern. Dann hab ich meine Funktion als Blogger / Werbung für das Buch, den Verlag ja schon erfüllt. Es ist aber wirklich was tolles geplant – Du kannst Dich wirklich schon mal drauf freuen. Und ich freu mich, dass ich nicht mehr freudig hüpfend allein im Kreis rennen muss… 😀

      • Bin ich auch mal gespannt, wie Dir das Buch gefallen hat. Malla Nunns Debüt gehört zu meinen ewigen Favoriten. Und an “Zeit der Finsternis” habe ich mich noch nicht herangewagt.

      • Ich lese Malla Nunn ja erst seit sie im Argument-Verlag veröffentlicht wird, aber ich hab das Debüt schon hier liegen. Wie immer fehlt die Zeit.
        Aber ich vermute, dass es da keinen Qualitätsabfall gegeben hat, denn bei Argument ist die Qualität ja meist sehr hoch – egal welche Krimiautorin man sich dort gönnt.
        Und ich werde natürlich alles daran setzen, die Rezi heute noch zu veröffentlichen – anscheinend wird sie ja sehnlichst erwartet. 😊

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