Die dunklen Felle

Krimis und Schafe – und Felle (oder Fälle?)

Monatsrückblick April 2016

11 Comments

Was soll ich sagen? Schon wieder ist ein Monat vorbei. Meine Liste sieht nicht schlecht aus, einiges habe ich gelesen, aber trotzdem hab ich eigentlich das Bedürfnis mehr zu lesen. Na, vielleicht ja im Mai – da gibt es ja den ein oder anderen Feiertag und somit mehr Lesezeit. Aber bevor wir in den Mai starten, erst mal einen Blick zurück auf meine gelesenen Bücher:

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Lawrence Block – Aus dem Fenster (Kurzgeschichte)
Joe R. Lansdale – Drive-In (Teil 3 – Die Bus-Tour)
Ernest Nyborg – Paris ’97
Tibor Rode – Das Mona-Lisa-Virus
Ralf Kramp – Schluss mit Lustig (Kurzgeschichten)
Andy Weir – Der Marsianer
Patrick Lee – Das Signal
Schünemann & Volic – Pfingstrosenrot
Brian Panowich – Bull Mountain

Der April war ein Monat, in dem ich alle meine guten Vorsätze über Bord geworfen habe.
Leider habe ich es nicht durchgehalten, keine Bücher zu kaufen. Den Anfang hab ich noch ganz gut überstanden, da ich meinen Geburtstag nachgefeiert habe und einen Buchgutschein erhalten habe. Nachdem ich den auf den Kopf gehauen habe, sind mir aber trotzdem noch 2 ebooks und ein Buch über den Weg gelaufen, an denen ich einfach nicht vorbeigehen konnte. Na ja, was soll ich sagen – ein Versuch war es wert.
Um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen hab ich dafür mein Bücherregal ein wenig entschlankt und einige Kartons Bücher für einen guten Zweck gespendet.

 Zum anderen habe ich beschlossen, das – nennen wir es mal – James Ellroy Projekt, auf Eis zu legen. Es ist wohl noch nicht meine und Ellroys Zeit, aber vielleicht kommt die ja irgendwann mal. Dafür hab ich diesen Monat, also im Mai, total Lust auf einen anderen Autor und seine Bücher und da ich doch noch einige der Werke auf  meinem SUB habe, werde ich  die jetzt herausziehen. Lasst Euch überraschen.

So, das war mein April. Wie war denn Eurer so? Habt ihr auch alle guten Vorsätze in den Wind geschossen? 🙂

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11 thoughts on “Monatsrückblick April 2016

  1. Gewissermaßen habe ich das – ich wollte eigentlich den Todenhöfer schon direkt an das letzte Buch im April lesen, hab aber bis heute nicht angefangen. Zu wenig Zeit gekoppelt mit Auf- und Nachholbedarf bei meinen Zeitschriften. Aber im Mai wird das jetzt was 🙂
    Gibt es eigentlich zu allen Büchern, die Du gelesen hast, dann auch eine Rezension?

    • Ah, der Mai hat ja viele Feiertage – da geht auf jeden Fall ein wenig mehr als sonst. 🙂
      Hm, also letztes Jahr habe ich zu fast jedem Buch eine Rezension geschrieben und trotzdem nicht jede Woche mein Soll erfüllt (mein eigenes, auferlegtes Soll). In diesem Jahr habe ich einen guten Puffer, so dass das nicht unbedingt nötig ist. Zum einen kommen dann die Rezensionen so spät raus (gelesen im Februar, veröffentlicht im Mai, oder so) oder eben mehr in einer Woche als jetzt schon. Und ich möchte nicht täglich irgendwas veröffentlichen – das kann ja dann auch zum Stress werden. Mein Plan ist auch weiterhin 2-3 Beiträge pro Woche. Und so habe ich in letzter Zeit schon ein paar wenige Bücher gelesen, zu denen ich keine Rezension geschrieben habe, aber es sind eben auch noch einige auf Vorrat, im Moment so ca. 10. Zu Kurzgeschichten bzw. Kurzgeschichtensammlungen schreibe ich grundsätzlich keine Rezensionen.

      • Oh, schade, dass du zu Kurzgeschichten grundsätzlich nichts veröffentlichst, denn mich persönlich würde es sehr interessieren, wie dir die Story von Lawrence Block gefallen hat.

      • Ja, ich hab das mal probiert, aber das klappt bei mir nicht so gut. Aber ich kann Dir ja so sagen, dass mir die wirklich sehr gut gefallen hat. Scudder wird engagiert, um einen Selbstmord nochmal näher anzusehen und zwar von einer Kellnerin, die er kennt und auch doch nicht kennt. Für mich hat sich der Fall überraschend aufgelöst und vor allem, hat er mir Lust auf mehr gemacht – “Die Sünden der Väter” ist also schon auf meinem eReader gelandet. Die Geschichte war also so gut, dass ich mein Buchkaufverbot total ignoriert habe.

      • Oh, das freut mich jetzt aber sehr, dass auch du ein Scudder-Fan geworden bist. 🙂

  2. Also den April habe ich hauptsächlich den Kiez-Krimis von Simone Buchholz gewidmet. Heimat pur für mich! *schwärm* Na ja, und weil ich seit April wieder blogge, bin ich dann erneut sehr krimilastig in meiner Lektüre. Obwohl ich hier und da durchaus auch noch ein schönes Buch Gegenwartsliteratur genossen habe oder mich durch einen Fantasy-Wälzer geschmökert habe. Ach ja, und Lawrence Block habe ich im April auch für mich entdeckt. Aber mein Lesehighlight waren ganz eindeutig die Kiez-Krimis.

    • Ja, dann muss ich jetzt doch auch mal ein Simone Buchholz Buch bei mir einziehen lassen – wenn die Autorin von zwei meiner Lieblingsbloggern so viel Zuspruch erhält, kann ich da ja gar nichts falsch machen.
      Ich habe auch gemerkt, dass ich mittlerweile ab und an Lust auf etwas anderes habe – deswegen war es bei mir im April ein Stückchen Science Fiction. Und “Der Marsianer” war auch sehr unterhaltsam, wenn auch sehr amerikanisch. So ein paar andere Bücher zwischendurch tun ganz gut und entspannen, so dass man nicht ganz so in seinem Genre mit Blog und Rezensionen verhaftet bleibt. Es erfrischt irgendwie und man gewinnt wieder andere Einsichten und guckt nicht so verkrampft auf die Eckpunkte seines Genres.
      Ein Freund von mir hat mir angeboten, mal ein paar meiner Rezensionen quer zu lesen. Das hat er angeboten, weil ich in letzter Zeit nicht mehr ganz so zufrieden bin mit meiner Qualität, aber es nicht genau festmachen kann. Er hat schon zwei durchgesehen und das Feedback ist wirklich klasse – er liest so gar keine Krimis und wenn ein Genrefremder da drauf guckt, dem fallen noch ganz andere Sachen auf. Es sind alles nur Kleinigkeiten oder auch Sachen, die sich mit der Zeit eingeschlichen haben, aber trotzdem ist mir das grade eine große und sehr willkommene Hilfe. Ich bin mal gespannt, ob man als Leser das auch mitbekommt, aber ich vermute mal nicht, dazu wird es dann doch zu wenig sein.

      • Mh, also mir gefallen deine Besprechungen nach wie vor ja sehr gut. Aber wenn du selbst damit unzufrieden bist/warst, kann ich mir hier den Mund fusselig reden. Bist ja auch schon genau den richtigen Weg gegangen: Strukturen einfach mal aufbrechen.
        Und ja, ich kann dir nur aus vollem Herzen zustimmen, dass es wirklich entstresst, wenn man nicht mehr über jedes einzelne Buch bloggt. Mache ich inzwischen so ja auch sogar bei Krimis. Dadurch, dass ich jetzt “nur” noch “starke Frauen” vorstellen möchte (wobei Ausnahmen garantiert die Regel bestätigen werden), ich aber auch noch viele andere Krimis lese, habe ich mir enorm viel Druck rausgenommen. Und ja, ich stehe halt auch auf Gegenwartsliteratur und Fantasy. Und wenn ich da wieder so ne richtige Leselaune für habe, dann wird es halt auch auf meinem Blog mal ne zeitlang sehr ruhig sein. Ist dann halt so. Aber die Vielfalt ist halt wichtig, damit mir nicht wieder die Puste ausgeht.

      • Erst mal vielen Dank!
        Die Rezensionen, mit denen ich nicht mehr ganz zufrieden war, habe ich ja zumeist noch nicht veröffentlicht. Wobei das ja alles nur Gefühlssache war – ich hab sowieso oft das Problem, dass manche Bücher/Rezensionen bei mir laufen wie geschmiert und manche sich echt zäh schreiben. Woran das genau liegt, kann ich auch nicht sagen. Aber vielleicht schafft mein Kumpel es ja noch, hinter das Geheimnis zu steigen. Im Moment reicht mir schon, wenn er nachfragt: “Ist das ne Serie?”, denn ich bin oft so im Thema, dass ich das gar nicht mehr erwähne, ob ein Titel zu einer Reihe gehört oder nicht oder auch welcher Teil das ist. Ich denke, so ein Feinschliff ab und an tut gut und macht mich dann auch mit meinen Rezensionen wieder zufriedener.

        Und zum Thema Bloggen und mal pausieren, wenn man mal was anderes liest. Also ich hab “Der Marsianer” auch rezensiert – kommt dann noch als Out of the Box – aber ich finde es gar nicht schlimm, wenn man als Blogger mal eine Pause einlegt. Ehrlich gesagt ist es mir manchmal schon zuviel, was manche Blogs veröffentlichen und ich versuche das auch bei mir regelmäßig, aber ausreichend zu machen. Bei mir gibt es nicht mehr als 2-3 Beiträge die Woche – im Ausnahmefall (Christine Lehmann Spezial z. B.) auch mehr, aber wirklich nur dann.
        Ich finde es schön, dass Du wieder da bist und wieder bloggst – Deine Rezensionen machen immer so viel Freude beim Lesen und man entdeckt wirklich Krimiperlen bei Dir. Aber vor Deiner langen Pause hast Du schon sehr viel gebloggt – wenn ich ehrlich sein darf, für mich zu viel – und ich glaube, das hat Dir auch den Spaß verleidet. Also mach bitte langsam – ob nun ein Beitrag pro Woche oder nicht, wen interessierts – Spaß muss es machen. Das ist die einzige Bedingung.

      • Na ja, in der Regel hatte ich früher auch drei neue Texte pro Woche. 😉 Die Ellroy-Lesewoche … da war halt wirklich jeden Tag was los. Ich finde es toll, dass du das Tempo zwei bis drei Beiträge pro Woche so eisern durchhälst. Für mich ist das nichts mehr. Das hat mir auch schon zuviel Stress gemacht. Prinzipiell reicht bei mir inzwischen auch ein Post die Woche. Und wenn es mal ein Text im Monat wird, dann ist das halt so. Ihr kriegt ja alle mit, wenn es was Neues gibt. Ist bei dir ja auch so. Ist halt “nur” ein Hobby. Eins, in das ich gerne Herzblut stecke. Aber ich opfere halt keine Lebensqualität dafür.

      • Hmm… echt? Kam mir öfter vor… sorry, da hab ich mich dann geirrt!
        Durch meinen Rezensionspuffer, der gerade gefühlt riesig ist, kann ich immer 2-3 Beiträge pro Woche posten – wobei ich auch Rezis hinausschiebe, wenn ich dann die Neuerscheinungen poste oder meinen Monatsrückblick. Die kommen nicht on top, sondern anstatt dessen. Und die zwar auch ein wenig Arbeit, aber kosten bei weitem nicht so viel Zeit wie eine Rezension bzw. eben das Lesen vorher.
        Letztes Jahr hatte ich eine sehr anstrengende berufliche Phase und da gab es dann auch mal nur einen Beitrag pro Woche oder eben mal ganz Pause. Ich lass mich ja nicht noch von meinem Privatleben stressen, wenn ich eh schon genug Berufsstress habe. Es ist ein Hobby und soll Spaß machen. Solange man den hat, ist man auch großzügig, aber wenn der verloren geht, sollte man es nicht erzwingen.

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