Die dunklen Felle

Krimis und Schafe – und Felle (oder Fälle?)

Léo Malet | Spur ins Ghetto

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Kaliber.17 | Krimirezensionen

In einem Atelier wird die Leiche einer jüdischen Frau gefunden. Der Maler beauftragt den mit unkonventionellen Methoden arbeitenden Privatdetektiv Nestor Burma, den Täter zu finden. Die Spur führt ins Ghetto von Paris.

Der Roman erschien zuerst 1957 und gehört nach meiner Meinung zu den besten der Reihe. Gerade diese Geschichte ist atmosphärisch äußerst dicht, hat viel Flair und besonders malerische Kulissen. Malet schickt seinen Helden diesmal in das vierte Arrondissement, Hotel-de-Ville, das Ghetto der jüdischen Bevölkerungsgruppe. Burma taucht ab ins Milieu der einfachen Handwerker, Mützenschneider, Schneider, Tuchhändler, von denen es hier wimmelt. Dort sucht er einen jüdischen Kriminellen, einen Betrüger in großem Stil, der im Marais-Viertel untergetaucht ist und sich vor mehreren unterschiedlichen Gruppen versteckt.

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