Die dunklen Felle

Krimis und Schafe – und Felle (oder Fälle?)

London Crimes: Näher als du ahnst – Kris Benedikt

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Kris Benedikt – Näher als du ahnst
Verlag: edition Tingeltangel
126 Seiten
2,99 €

 

 

 

 

Vorab:
Einen Teil von Kris Benedikt habe ich beim letzten Bloggerstammtisch in Stuttgart getroffen: Christine Spindler. Von Kris Benedikt und seinen/ihren London Crimes hatte ich schon gehört, doch noch nichts gelesen gehabt. Darum hab ich mich umso mehr gefreut, dass mir Christine angeboten hat, den ersten Teil ihrer Krimiserie, die sie gemeinsam mit Thomas Endl, zuzuschicken, damit ich mal reinschnuppern konnte. Unglücklicherweise habe ich es etwas aus den Augen verloren, denn das Bloggertreffen war schon Anfang Oktober. Aber jetzt ist es gelesen und hier kommt meine Meinung dazu!

Meine Meinung:
In der Vorbemerkung steht, dass dies der „kompakte“ Auftakt zur neuen Reihe „London Crimes“ ist und ja, das kann ich bestätigen. Es ist recht kompakt – das ebook fasst nur 126 Seiten. Nach diesem kurzen Auftakt bin ich noch ein wenig verwirrt, aber dazu später. Worum geht es denn eigentlich?

April Stevenson sieht die Tode von Menschen voraus. Sie berührt einen bestimmten Gegenstand und sieht dann in einem kurzen Blick den Augenblick des bald folgenden Todes. So auch den ihres Vaters und Bruders, so wie von vielen weiteren. Sie zieht sich zurück und wird zur Einzelgängerin. Ihre Mutter, Imogen, schleppt sie zu allen möglichen Therapien, doch ihr Leben bleibt einsam und unbeständig. Nun fängt April einen neuen Job an und sieht sogleich eine Vision des Todes ihrer neuen Kollegin Stella. Sie kann sie nicht überzeugen, etwas dagegen zu unternehmen und so geht sie zur Polizei. Nach der dritten Wache trifft sie endlich jemand, der ihr glaubt: DI Frederick London.
Und diese kurze Zusammenfassung trifft auch schon ein wenig meine Verwirrung. Ich hab das Buch gelesen und war eigentlich recht zufrieden damit. Es ließ sich leicht und flüssig lesen, war recht spannend und hatte mit April Stevenson und DI Rick London zwei sympathische Protagonisten mit Ecken und Kanten. April mit ihren Visionen steht im Vordergrund und beherrscht das Geschehen. DI London würde ich am ehesten mit dem Wort „verschmitzt“ beschreiben. Er ist unvoreingenommen, aber ein Chaot, er unterstützt die Ambitionen seiner Nichte und vergrault gemeinsam mit ihr die ungeliebte Tante.

Die Handlung ist gut konstruiert und lässt den Leser ein-, zweimal in eine Falle tappen, bevor der Fall etwas zufällig gelöst wird. Die Visionen geben dem ganzen einen mystischen Touch, aber es driftet nicht zu sehr ab. Es ist definitiv ein Krimi und kein Mystery – die Visionen sind nur der Wegweiser.

Und dann ist es auch schon aus – 126 Seiten sind nun wirklich recht kurz. Und aus diesem Grund, hab ich gleich den Klappentext zum zweiten Teil gelesen und war ganz überrascht, dass April hier wohl gar keine Protagonistin mehr ist. Die Reihe „London Crimes“ spielt nicht nur in London, sondern dreht sich auch um Rick Londons Fälle, auch wenn der erste Fall den Anschein erweckt, dass April und Rick ein Ermittlungspaar bilden. Da war ich doch ganz kurz verwirrt. 😉

Fazit:
Ein spannender (kurzer) Krimi mit mystischem Touch, der den Protagonisten der Reihe, Frederick London, vorstellt und in Aktion zeigt. Auch wenn ich es schade finde, dass der Krimi so kurz war und April in den folgenden Teilen vermutlich nicht mehr vorkommt, hat mir das Lesen viel Spaß gemacht. Von mir gibt es 3 1/2 Schafe und die Hoffnung, dass der nächste Teil länger ist. 😀

3 und ein halbes Schaf

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